Hockey Der Abstieg in die zweite Verbandsliga ist besiegelt

Schon nach dem 6:6 gegen Mannheim am vorletzten Spieltag  stand der Abstieg für den HSB so gut wie fest.
Schon nach dem 6:6 gegen Mannheim am vorletzten Spieltag stand der Abstieg für den HSB so gut wie fest. © Foto: rp
Heidenheim / Patrick Vetter 13.02.2019
Die HSBler sind in der Halle abgestiegen. Doch wie soll es nun weitergehen?

„Jetzt braucht jeder Spieler erstmal Zeit für sich zum runter kommen. In zwei Wochen setzen wir uns dann zusammen und besprechen die nächste Saison“, so der Spielertrainer der HSB-Hockeyherren, Patrick Laun, nach dem letzten Spiel der Mannschaft in dieser Saison. Bei Meister Karlsruhe kassierte der HSB eine 0:24-Klatsche. Damit ist der Abstieg in die zweite Verbandsliga besiegelt.

„Wir wussten, dass unsere Chancen sehr gering sind, haben aber versucht, den Gegner gleich zu Beginn zu überraschen“, erklärt Laun, der an dem Tag für Tobias Huber einsprang und somit Spielertrainer und Torwart zu gleich war. Außer dem Keeper fehlten weitere Spieler. Die Überraschung gelang mit zwei schnellen Angriffen und zwei vergebenen Torchancen, danach gingen die Karlsruher aber in Führung. Nach dem 0:2 verlegten sich die Heidenheimer vom Pressing auf eine starke Defensive. Schon in der ersten Hälfte war der Abstieg fast sicher. Zur Pause stand es 10:0 für Karlsruhe und auch in der zweiten Hälfte führte fast jeder Ball im HSB-Schusskreis zu einem Tor gegen das torwartlose Team.

„Jetzt bereiten wir uns erstmal auf die Feldsaison vor“, erklärt Laun. Für die nächste Hallensaison als Absteiger gebe es noch keinen Plan. Die Motivation der Spieler habe sich durch die hohe Niederlage nicht verändert. „Wir haben jedes Jahr eine Hallen- und eine Feldsaison, wir können das getrennt sehen“, sagt Laun. Auf dem Feld spielt der HSB bereits in der zweiten Verbandsliga.

Deshalb schätzt Laun die Chancen für die Halle auch ähnlich ein, wie derzeit auf dem Feld: „Dort sind wir momentan Tabellendritter. Wir halten uns besser als in der ersten Verbandsliga.“ Außerdem kommt ein neuer Jugendspieler in die erste Mannschaft, der das Team unterstützt.

Das Training wird Laun auch weiterhin leiten: „Das war nicht mein größter Traum, aber es gibt gerade eben keine andere Möglichkeit“, sagt der 29-Jährige. Er merke, dass die Leistung der Mannschaft und sein eigenes Spiel darunter leiden, momentan sei aber die Spielertrainerlösung aber die beste Variante.

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