Fechten Lis Fautsch am zweiten Wettkampftag ohne Glück

HSB-Fechterin Lis Fautsch in einem in einem Vorrunden-Gefecht beim Weltcup der Aktiven Damendegen in Dubai.

Lis Fautsch
Lis Fautsch erreicht beim siebten Weltcup dieses Jahr zum 6. Mal die Top 64.

Mit 239 Fechterinnen gab es in Dubai einen Teilnahmerekord bei einem Weltcup außerhalb Europas. So war klar, dass es für die HSB-Fechterinnen ein anstrengender erster Wettkampftag werden würde, um sich für das Hauptfeld der 64 Besten qualifizieren zu können.

Lis Fautsch konnte diese Hürde überwinden: Sie erreichte den 49. Platz im Endklassement. Nach einer 5:1-Vorrunde und einem Freilos im 256er-K.-o. stand sie der Italienerin Eleonore De Marchi gegenüber. Fautsch ging früh in Führung und konnte diese bis zum 15:11-Endstand verteidigen. Im Einzug ins Hauptfeld der besten 64 stand sie der Polin Anna Mroszczak, Nummer 106 der Welt, gegenüber. Auch hier fand Fautsch schnell ihren Rhythmus und konnte eine 8:3-Führung herausarbeiten. Doch die Polin schaffte es im letzten Drittel, nochmal auf 12:11 zu verkürzen. Fautsch bewahrte Ruhe und setzte in der Endphase die entscheidenden Treffer zum 15:13-Sieg.

„Ich bin sehr zufrieden mit meinem ersten Wettkampftag. Bei so einem großen Teilnehmerfeld zieht sich das Turnier und da muss man es schaffen, die Konzentration aufrecht zu erhalten“, so Fautsch, die sicher ist, dass ihr das auch gelungen sei.

Das Glück hat gefehlt

Am zweiten Wettkampftag traf Fautsch auf Sera Song aus Korea (45. der Weltrangliste). Nach zwei ausgeglichenen Vierteln konnte Song eine Minute vor Schluss eine 12:10-Führung erarbeiten. Fautsch schaffte 20 Sekunden vor Schluss nochmals den Anschlusstreffer, doch Song konnte ihre Angriffe in den letzten Sekunden abwehren und sich mit 15:11 durchsetzen.

„Gegen Song hat mir zum Schluss das nötige Glück gefehlt. Klar hätte ich gerne das 32er-Feld erreicht. Insgesamt muss ich aber sagen, kann ich zufrieden mit dem Verlauf dieser Saison sein“, so das Resümee von Fautsch.

Derweil kämpfte sich Nadine Stahlberg wegen einer Magenverstimmung mühsam mit drei Siegen und drei Niederlagen durch die Runde und musste im 256er-K.-o. eine 14:15-Niederlage gegen Yaping Wang aus China hinnehmen. Sie erreichte im Endklassement Platz 161.

Shirin Vollrath aus Tauberbischofsheim, die beim HSB trainiert und eine Zweitmitgliedschaft besitzt, schaffte durch eine perfekte Vorrunde die Direktqualifikation für das Hauptfeld. Hier musste sie sich aber gegen die Russin Kristina Yasinskaya 15:8 geschlagen geben und belegt im Endklassement Platz 44.