Im Halbfinale war Schluss für das Nachwuchstalent aus der Jugend des FC Hechingen: Alexandra Vecic unterlag der Polin Weronika Baszak mit 5:7, 6:2 und 2:6.

Den 1. Satz verlor Vecic mit 5:7 – vor allem, weil Baszak stark aufschlagen hatte. Vecic erarbeitete sich im ersten Durchgang keinen einzigen Breakball. In Satz 2 leistete sich das Toptalent des TC Tübingen dann nur noch vier unerzwungene Fehler (ihre Gegnerin machte 17) und holte sich mit dem 6:2 den Satzausgleich. Im Entscheidungssatz lag Vecic 1:3 zurück, als sie bei Aufschlag der Gegnerin einige Breakchancen nicht nutzen konnte. Ein Knackpunkt. Ihren dritten Matchball nutzte Baszak nach 2:23 Stunden zum Sieg.

Weiterhin enorme Hitze

Das Juniorinnen-Halbfinale war als zweites Spiel der Tages angesetzt, doch wegen der Hitze verzog sich der Start in den Abend hinein, als die Temperaturen von knapp 40 auf dann unter 30 Grad gefallen waren. Erst gegen 20.30 Uhr (Ortszeit, 10.30 Uhr deutsche Zeit) begann letztlich das Match – noch später als das parallel laufende Männer-Halbfinale zwischen Alexander Zverev und Dominic Thiem.

Im Finale wartet auf Baszak nun Victoria Jimenez Kasintseva aus Andorra, die an Position 9 gesetzt ist und gegen Zhuoxuan Bai aus China (Nummer 13 der Setzliste) mit 6:3, 6:2 gewann. Das Spiel wird in der großen Rod-Laver-Arena ausgetragen.

Der bislang größe Erfolg

Trotz des Ausscheidens war der Einzug ins Halbfinale der bislang größte Erfolg in der Karriere der 18-jährigen Alexandra Vecic. Sie kämpfte sich mit Oberschenkel-Problemen in Melbourne durch und warf unter anderem die topgesetzte Elsa Jacquemot aus dem Turnier.

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