Bahnradsport Pröpster holt nach Gold noch Bronze

Viel Zeit zum Feiern hatte Alessa-Catriona Pröpster bislang nicht.
Viel Zeit zum Feiern hatte Alessa-Catriona Pröpster bislang nicht. © Foto: Klaus Pröpster
Jungingen / Stephanie Apelt 19.08.2018
Jungingerin erkämpft sich bei Junioren-WM nach Teamerfolg eine Medaille im Einzelfahren.

Nach WM-Gold im Teamsprint und einer ärgerlicherweise verpassten Bronze-Medaille im Sprint, holte Alessa-Catriona Pröpster bei der Junioren-WM der Bahnradsportler im schweizerischen Aigle am Samstag eine Bronze-Medaille im 500-Meter-Zeitfahren. „Diese Einzelmedaille wollte sie unbedingt haben“, freut sich Vater Klaus Pröpster mit. Dabei hatte es in der Qualifikation für die 17-jährige Jungingerin gar nicht so gut ausgesehen.

27 Mädchen gingen im 500-Meter-Zeitfahren an den Start, acht davon kamen weiter. Doch kaum trat Alessa los, klickte die Schnalle ihres Schuhs auf. Was für eine Schrecksekunde. Doch die 17-Jährige kämpfte sich mit der fünftbesten Zeit trotzdem ins Finale. Dafür wurden dann vorsichtshalber wieder die alten Schuhe ausgepackt.

Im Finale konnte Alessa dann noch einmal kräftig zulegen, wurde Dritte. Auf Platz eins fuhr Teamkollegin Lea Sophie Friedrich (34,045 Sekunden), vor der Russin Iana Tyshenko (34,645). Für Alessa stoppte die Uhr 35,123 Sekunden.

Viel Zeit zum Feiern hatten Alessa und ihre Eltern, die in Aigle mitfieberten, bislang nicht. Schon am letzten Wettkampftag, am Sonntag, ging es für die 17-Jährige zurück nach Kaiserslautern, wo sie ein Sportinternat besucht. Sie muss einigen Unterrichtsstoff nachholen. Dann wartet auch schon der nächste Wettkampf in Rostock.

Vater Klaus Pröpster hofft auf die Herbstferien, die sind in Rheinland-Pfalz Anfang Oktober. Dann wird Tochter Alessa-Catriona nach Hause kommen. Und die große Medaillen-Feier wird nachgeholt.

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