boso Ladies Open Korpatsch ringt Alves nieder

Cristina Dinu musste an Tag zwei der Hechinger Ladies Open drei Sätze bestreiten, am Ende setzte sich die Rumänin aber mit 6:2, 2:6, 6:4 gegen die Italienerin Anna-Giulia Remondina durch.
Cristina Dinu musste an Tag zwei der Hechinger Ladies Open drei Sätze bestreiten, am Ende setzte sich die Rumänin aber mit 6:2, 2:6, 6:4 gegen die Italienerin Anna-Giulia Remondina durch. © Foto: Eibner
Hechingen / Daniel Drach 07.08.2018
Für die deutschen Spielerinnen läuft es in der Qualifikationsrunde der boso Ladies Open in Hechingen bislang recht ordentlich.

Seit Sonntag läuft die Qualifikation der 21. boso Ladies Open. Dabei setzten sich vornehmlich die Favoritinnen durch. Die größte Überraschung gelang der 18-jährigen Deutschen Jule Niemeier. Ab Dienstag schlägt auch das Hauptfeld auf.

32 Spielerinnen kämpften seit Sonntag in der Qualifikation der boso Ladies Open um eines der vier Hauptfeld-Tickets. Bereits am Sonntag wurde das Feld halbiert, am Montag standen nun die Quali-Halbfinals an. Am Sonntag blieben größere Überraschungen noch aus, sodass alle acht topgesetzten Spielerinnen auch am Montag noch am Start waren. Dann kam es aber bereits im ersten Match auf dem Center Court zum Favoriten-Sturz. Jule Niemeier aus Dortmund, welche in der Weltrangliste lediglich Rang 671 bekleidet, bezwang mit der Polin Katarzyna Piter (WTA-Rang 366) die Nummer fünf der Quali-Setzliste. Nach knapp eineinhalb Stunden stand ein 6:3, 6:3-Erfolg der jungen Deutschen auf der Anzeigetafel.

Darüber hinaus qualifizierten sich jedoch fast ausschließlich gesetzte Spielerinnen für die Quali-Endspiele am Dienstag. Vorjahres-Siegerin Tamara Korpatsch benötigte dafür allerdings länger als erhofft. Bereits in der ersten Runde hatte die Hamburgerin mit Arina Vasilescu (Rumänien) zu kämpfen, setzte sich aber letztlich mit 6:3, 6:4 durch. Gestern entschied Korpatsch den ersten Satz im Duell mit der Brasilianerin Carolina Alves mit schnörkellosem Spiel mit 6:0 für sich. Doch im zweiten Durchgang hatte die Titelverteidigerin mit sich und der Gegnerin zu kämpfen, sodass Alves mit einem 6:3 den Satzausgleich schaffte. Im entscheidenden dritten Satz machte Korpatsch dann mit einem 6:1 zwar kurzen Prozess – stand bei hohen Temperaturen aber über zwei Stunden auf dem Court, was Kraft kostete.

Eine gute Vorstellung zeigte auch die dritte deutsche Quali-Hoffnung: Katharina Gerlach aus Essen. Als Nummer sieben der Setzliste traf die 20-Jährige auf die Kanadierin Petra Januskova – und wurde ihrer Favoritenrolle dabei gerecht. Letztlich gewann Gerlach souverän mit 6:0, 6:4. Auch bei den übrigen Partien waren die Spiele trotz vieler Favoritensiege größtenteils sehr umkämpft.

Am Dienstag finden nun sowohl die Qualifikations-Endspiele als auch die ersten Hauptfeld-Partien statt. Dabei kommt es um 13 Uhr zum deutsch-deutschen Quali-Entscheidungsspiel zwischen Gerlach und Korpatsch. Nicht vor 17.30 Uhr bestreitet die Deutsche Anna Gabric auf dem Center Court ihre Erstrunden-Partie gegen Stefania Rubini (Italien). Die Topgesetzte Carina Witthöft greift erst am Mittwoch ins Geschehen ein.

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