Alessa-Catriona Pröpster aus Jungingen hat am Abschluss-Wochenende der Bahnrad-Europameisterschaft der U 23 und der Junioren im belgischen Gent noch einmal zugeschlagen: Im Keirin der Juniorinnen holte sie ihre zweites Gold und ihre vierte Medaille. Insgesamt bringt sie zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze mit. Fantastisch!

Vier Medaillen nach drei Bänderrissen

Die 18-Jährige aus dem Bahn-Team Rheinland-Pfalz siegte nach dem Sprint auch im Keirin, dem japanischen Kampfsprint. Alessa-Catriona Pröpster lag im Ziel vor Nikola Seremak aus Polen und Taky Kouame aus Frankreich. Die Teamsprint-Weltmeisterin von 2018 hatte zuvor Silber im Zeitfahren und Bronze im Teamsprint gewonnen. Erst am 24. Mai hatte sich die aus Jungingen stammende Fahrerin beim Volleyball-Spielen einen dreifachen Bänderriss zugezogen und konnte danach nur eingeschränkt trainieren. „Mit dieser Vorgeschichte war das hier ein Riesenauftritt“, freute sich ihr Heimtrainer Frank Ziegler mit.

Erster Titel im Sprint

Ihren ersten Europameistertitel hatte die 18-Jährige, die für den RSC Ludwigshafen fährt, im Sprint der Juniorinnen über die 200-Meter-Distanz geholt. Pröpster siegte im Finale gegen Emma Finucane aus Großbritannien mit 2:1 Läufen.

Über 500 Meter revanchierte sich Emma Finucane. Sie fuhr eine Zeit, die Alessa-Catriona Pröpster als letzte Starterin knapp verfehlte. Dennoch reicht es der Jungingerin in 35,658 Sekunden für Silber.

Zum Auftakt der Titelkämpfe hatte Alessa-Catriona Pröpster zusammen mit Christina Sperlich aus Sömmerda Bronze im Teamsprint der Juniorinnen gewonnen. Im kleinen Finale hatte das deutsche Duo das französische Team deutlich hinter sich gelassen.

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