Radsport Interstuhl-Cup lockt erneut zahlreiche Starter

Spannende Etappen warten auch in diesem Jahr auf die Teilnehmer beim Interstuhl-Cup. Diesmal wird an 13 Orten um Punkte gekämpft.
Spannende Etappen warten auch in diesem Jahr auf die Teilnehmer beim Interstuhl-Cup. Diesmal wird an 13 Orten um Punkte gekämpft. © Foto: AF/arc
Bodelshausen / Larissa Bühler 12.04.2018
Am Sonntag nimmt die 15. Auflage des Interstuhl-Cups ihren Anfang. Mit den Meldezahlen sind die Organisatoren zufrieden.

Am Sonntag ist es wieder soweit: In Bodelshausen nimmt der Interstuhl-Cup seinen Anfang. Die Straßenrad-Serie begeistert seit Jahren die Teilnehmer, für die 15. Auflage zeichnet erneut das VRT Albstadt verantwortlich.

Ulrich Bock, bei dem lange Zeit in Sachen Interstuhl-Cup die Fäden zusammenliefen, freut sich auf die 15. Auflage. Der Vorsitzende des Radsportbezirks weiß auch um die Bedeutung der Serie: „Es gibt im Bundesgebiet kein zweites Rennen wie dieses. Auf der Landkarte ist es die einzige regionale Serie, die so gut organisiert ist.“ Das lockt natürlich auch zahlreiche Teilnehmer aus anderen Bundesländern. „Die sportliche Wertigkeit ist hoch, es kommen auch Teilnehmer aus Bayern, Baden und der Pfalz“, betont Bock.

Im vergangenen Jahr hatte der Interstuhl-Cup einen großen Umbruch vorgenommen. Fast das gesamte Organisations-Komitee wurde umgekrempelt, Siggi Krüger vom VRT Albstadt und sein Team übernahmen das Kommando. Und auch im Ablauf gab es Veränderungen. So wurde das Jedermann-Rennen abgeschafft, stattdessen gab es ein Kleines Finale für C-Fahrer. Aus dem ABC-Rennen wurde das Große Finale gemacht. Insgesamt wurden die Veränderungen gut angenommen. „Für die Fahrer war es natürlich zuerst eine kurze Umstellung, vieles war im Laufe der Jahre auch eingefahren“, so der Organisationschef. Letztlich gab es aber fast nur positive Rückmeldungen – und auch die Meldezahlen für die bevorstehende Serie beweisen das. Mit den Schülern stehen rund 230 Starter in den Listen, es hätten sogar noch mehr sein können. „Wir mussten nach Ablauf der Meldefrist jetzt noch etwa 50 Absagen erteilen“, verrät Krüger. Wie schon im Vorjahr sind zudem keine Tagesstarter zugelassen. „Die Serie finanziert sich ja auch durch die Startgelder. Und das wäre dann mit Tagesstartern einfach nicht kalkulierbar.“ Erstmals in diesem Jahr dürfen außerdem in der Schülerklasse auch die unter Elfjährigen mitfahren. Gemeinsam mit den U 13, U 15 und der Jugend weiblich wagen sie sich auf die Strecke.

Zum Auftakt zieht es die Teilnehmer nun am Sonntag nach Bodelshausen. Der Start erfolgt dabei in der Ofterdinger Straße. 4,5 Kilometer pro Runde stehen dort auf dem Programm. Im FSJ-Rennen, das um 10.30 Uhr den Renntag eröffnet, stehen neun Runden an – inklusive zwei Sprintwertungen – , die Teilnehmer im Kleinen Finale absolvieren den Kurs ab 11.45 Uhr 13 Mal (3 Sprintwertungen). Um 13.15 Uhr sind die Anfänger an der Reihe, um 13.45 Uhr startet das Schülerrennen über vier Runden. Um 14.30 Uhr erfolgt der Startschuss beim Großen Finale, 17 Runden müssen dabei absolviert werden (4).

Wer sich bei den ersten Rennen durchsetzen kann, lässt sich laut Krüger nur schwer prognostizieren. „Es ist immer die Frage, wie die Fahrer über den Winter kamen“, so der Albstädter. Zudem stünden einige neue Gesichter in den Meldelisten. Im Großen Finale rechnet der Organisator unter anderem mit Stefan Huggenberger (Team Laura) und Kevin Vogel (MT Melsungen). „Aber wir sind auch gespannt, wie sich unser Fahrer Luca Baumann präsentiert.“ Bei den Senioren zählt Krüger Markus Brenner (RV Empfingen, Senioren 4) zu den Favoriten, bei den Damen hat er im Vorfeld Alina Lange (VCS Köln), Jeannine Mark (RC Villingen) und auch Carolin Dietmann (RSC Kempten) auf dem Zettel. „Ihr werden bei uns aber wohl die Berge fehlen“, vermutet Krüger. Im Jugendbereich ist der Orga-Chef auch auf die Fahrer aus Wangen gespannt: „Sie sind für ihre gute Jugendarbeit bekannt.“ Beste Voraussetzungen also für einen spannenden Auftakt am Sonntag in Bodelshausen.

Pausen im Mai und August

13 Etappen warten auch in diesem Jahr auf die Teilnehmer beim Interstuhl-Cup. Nach dem Auftakt-Wettbewerb am Sonntag in Bodelshausen geht es eine Woche später in Durchhausen weiter. Dann folgt das erste Wochenende mit Doppelbelastung: Am 28. April macht sich der Teilnehmerpulk nach Wilflingen auf, am 29. April wird es in Deißlingen ernst. Anschließend wartet allerdings eine Pause. Am 10. Juni richtet die RSG Zollern-Alb in Albstadt die fünfte Etappe aus, eine Woche später steht das Kriterium in Empfingen auf dem Programm. Drei Rennen sind im Juli geplant, den Anfang macht die siebte Etappe in Geislingen (1. Juli), danach geht es nach Ottenbach (21.) und Villingen (29.). Im August folgt noch einmal eine Verschnaufpause, ehe es im September zum Endspurt der Serie kommt. Der SC Onstmettingen fungiert am 1. September als Ausrichter, tags darauf wird in Tieringen um die Punkte gekämpft. Am 9. September geht es nach Fluorn, bis dann am 30. September der finale Renntag beim Gesamtausrichter VRT Albstadt ansteht.