Nichts zu holen gab es für die Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen beim VC Offenburg 2. Die von Clemens Laauser trainierte Mannschaft unterlag klar mit 0:3 (17:25, 10:25, 19:25).

Die Luft wird immer dünner für das Kellerkind aus der Fehla­stadt. Da das Tabellenschlusslicht USC Freiburg zuletzt etwas überzeugender agierte als noch vor dem Jahreswechsel und auch am Wochenende bei der 2:3-Heimpleite gegen den TTV Dettingen immerhin einen Zähler einheimste, sind die Burladingerinnen nun punktgleich mit dem Team aus dem Breisgau.

Doch nicht nur die Tabellen-, sondern auch die Personalsituation ist angespannt. In der Orte­nau musste Laauser gleich auf vier Spielerinnen verzichten. Nadine Hempke, Sarah Klatt und Ramona Stopper waren aufgrund von Verletzungen nicht mitgereist, Sarah Uhland fehlte aus beruflichen Gründen. Dennoch traten die verbliebenen sieben Burladingerinnen mit Selbstvertrauen an, hatten sie doch eine Woche zuvor mit Ulm einem weiteren Spitzenteam zumindest einen Zähler abnehmen können. Offenburg hatte dagegen zuvor zwei Niederlagen in Folge einstecken müssen. Und die TSV-Damen fanden auch diesmal zunächst gut in die Partie und hielten mit allem, was dabei war, dagegen. Laauser war mit der Leistung grundsätzlich auch zufrieden, der ordentliche Auftritt seiner Mannschaft schlug sich allerdings nicht in Zählbarem wieder. Nach gut 20 Minuten hatten die Offenburgerinnen mit 25:17 den ersten Satzgewinn in der Tasche. Wer nun aber im zweiten Durchgang auf eine Überraschung der TSV-Damen wartete, sah sich getäuscht. Die Laauser-Truppe kam überhaupt nicht mehr zurecht, Offenburg machte kurzen Prozess und setzte sich mit 25:10 durch.

Die Vorentscheidung war damit gefallen, Burladingen steckte im finalen Drittel aber keineswegs auf. Genau wie im ersten Spielabschnitt machten die Fehlastädterinnen dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich, letztlich setzte sich aber wieder die VC-Reserve mit 25:19 durch.

Offenburg 2 holte sich mit dem 3:0-Erfolg die Tabellenführung zurück, Burladingen könnte nun am Wochenende theoretisch sogar auf den letzten Rang zurückfallen. Denn während die TSVlerinnen eine Pause einlegen, sind die punktgleichen Freiburgerinnen gegen Ulm im Einsatz. Anschließend wartet eine längere Pause auf alle Regionalliga-Teams, erst im März geht es weiter.

Info Die Burladingerinnen läuten den Endspurt am 9. März beim MTV Ludwigsburg ein, danach warten noch Freiburg (16. März) und am 23. März der FV Tübinger Modell.