Aktuell werden viele Reitturniere unter freiem Himmel ausgetragen. In Bisingen hingegen plant man derweil bereits das nächste Hallenevent. Vom 2. bis 6. Oktober geht dort die 23. Auflage des Hohenzollern Reitturniers über die Bühne.

Anna Wittmershaus sprach mit Catrin Meiser-Feyrer, die das Pferdesportevent im Reitsportzentrum Hohenzollern organisiert.

Frau Meiser-Feyrer, an der B 27 sind bereits die ersten Werbeplakate zu finden. Braucht ein Turnier wie das in Bisingen überhaupt noch so eine Werbung?

Catrin Meiser-Feyrer: Klar, Werbung braucht man immer. Man muss sich den Leuten immer wieder ins Gedächtnis rufen. In dieser schnelllebigen Zeit muss man immer wieder zeigen, dass es einen noch gibt. Durch die Plakate sehen die Menschen, dass es bald wieder soweit ist – und freuen sich auch schon drauf. Es zeigt aber auch, dass die Saison schon wieder zu Ende geht, denn unser Turnier ist eines der letzten.

Wie ist der Stand der Vorbereitungen?

Aktuell sind wir dabei, Sponsoren zu akquirieren. Wir möchten zudem die Regionaltour weiter ausbauen und dazu erneut den Feiertag (Tag der Deutschen Einheit, Anm. d. Red.) nutzen. Profis können auch unter der Woche starten, daher gehört der Feiertag den Amateuren.

Gibt es ansonsten Änderungen im Ablauf?

Nein, wir setzen grundsätzlich auf das bewährte Programm. Es wird wieder fünf Tage volles Programm mit Springreiten, Dressur, Voltigieren, Fahren und Biathlon geben.

Bis zum Hohenzollern Reitturnier sind es noch fast zwei Monate. Gibt es dennoch schon Reiter, die ihr Kommen angekündigt haben?

Die Reiter müssen erst im September definitiv zusagen. Aber wir wissen, das Andy Witzemann kommen wird. Er ist ja sowohl Titelverteidiger beim Großen Preis als auch beim Quali-Springen um den BWBank-Cup.

Themenwechsel: Am kommenden Wochenende starten mit Lisa- Isabel Grotthaus und Andreas Wittlinger zwei Pferdesportler des RSZ Hohenzollern bei den Amateurmeisterschaften im Springreiten. Was bedeutet das für das Reitsportzentrum?

Da sind wir schon sehr stolz drauf. Man muss sich immer vor Augen halten, dass das Reiter sind, die – im Gegensatz zu den Profis – erst nach Feierabend trainieren können. Die beiden haben gute Chancen auf eine vordere Platzierung.