Mountainbike Bike-Marathon: Es war eine grandiose Stimmung

Stefan Schairer und Kathrin Spröder vom Team Expoline-Radhaus Winterlingen gewannen in 3:28.50,1 Stunden die Tandem-Wertung.
Stefan Schairer und Kathrin Spröder vom Team Expoline-Radhaus Winterlingen gewannen in 3:28.50,1 Stunden die Tandem-Wertung. © Foto: Moschkon
Albstadt / Larissa Bühler 09.07.2018
Unterstützung der Zuschauer lässt die Teilnehmer des Albstädter Bike-Marathons die schwierigen Bedingungen beinahe vergessen.

„Anstrengend“ – das war eines der Worte, das am Samstagnachmittag häufigsten fiel, als die Teilnehmer beim Albstadt Bike-Marathon wieder im Ziel in Ebingen ankamen. Begeistert waren trotzdem alle.

Auch bei der 24. Auflage mobilisierte der Bike-Marathon die Massen – auf und neben der Strecke. Einmal mehr stellten sich über 2000 Biker der Herausforderung und sie bekamen viel Unterstützung. Reihenweise säumten die Zuschauer den Kurs und hielten nicht nur Verpflegung bereit. Banner mit Anfeuerungsparolen, lauter Applaus und die eine oder andere kalte Dusche aus dem Wasserschlauch machten den Teilnehmern das Leben etwas einfacher.

Einer, der die Gegebenheiten beim Bike-Marathon richtig gut kennt, ist Gerhard Renz. Der hatte seinen Posten als Projektleiter zur Verfügung gestellt um selbst wieder am Rennen teilzunehmen. Und als er nach 83 Kilometern und 3:54.05,9 Stunden wieder im Ziel ankam, war er trotzdem auch ein wenig überrascht. „Ich bin total überwältigt“, so der SCO-Biker. „Es war eine grandiose Stimmung an der Strecke, viel mehr Leute als ich es erwartet hatte.“ Sein persönliches Ziel hatte Renz, der zuvor zuletzt 2011 beim „Bike“ antrat, ebenfalls erreicht. „Ich wollte in unter vier Stunden durchkommen. Insgesamt war es einfach wieder schön, mitzufahren.“

Zufrieden war auch Bernhard Mast-Sindlinger von der RSG Zollern-Alb, der kurz nach Renz in 3:55.59,7 Stunden das Ziel erreichte. „Ich war im Frühjahr länger außer Gefecht gesetzt und war froh, dass es jetzt gereicht hat. Insgesamt war alles tip top, die Temperatur hat gestimmt – auch wenn es ein bisschen dreckig war.“

Am Renntag selbst blieb es zwar trocken, in den Tagen zuvor hatte der Regen aber stellenweise den Kurs aufgeweicht. „Die Matschlöcher waren nicht mein Freund“, meinte auch Horst Schneider (Edeka C+C Großmarkt/3:42.10,3 Stunden), „da riskiere ich lieber nicht so viel.“ Axel Merz (3:44.06,2) vom Wintersportverein Tailfingen schloss sich an: „Ein paar Stellen waren wirklich schwierig.“ Doch die Fahrer passten sich an. „Weil die Steine so glitschig waren, bin ich den Schnabel runter mit einem Fuß vom Pedal runter“, berichtete Peter Alber vom ZAK-Bike-Team (4:13.14,1). „Sonst war die Strecke schon gut und ich bin zufrieden – obwohl ich eigentlich in unter vier Stunden fahren wollte.“

Die schwierigen Bedingungen bekam auch Benjamin Mayer (Team Mayer und Cie/4:38.13,9) zu spüren, der nach drei Stürzen sein Ziel knapp verpasste. „Ich wäre gern besser gewesen als im Vorjahr.“ Sein Bruder Sebastian (4:50.19,8) war zufriedener. „Das Umfeld gibt einem aber auch Extra-Kraft. Und wenn man dann im Ziel einfährt, ist man einfach nur noch Stolz!“

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