Handball Aufgalopp für die „Gallier“

Harte Arbeit wartet in den kommenden Wochen auf den HBW Balingen-Weilstetten. Trainer Jens Bürkle hat ein anspruchsvolles Vorbereitungsprogramm zusammengestellt.
Harte Arbeit wartet in den kommenden Wochen auf den HBW Balingen-Weilstetten. Trainer Jens Bürkle hat ein anspruchsvolles Vorbereitungsprogramm zusammengestellt. © Foto: Moschkon
Balingen / Larissa Bühler 12.07.2018
Der HBW Balingen-Weilstetten bereitet sich akribisch auf die kommende Runde in der 2. Liga vor.

Die Vorbereitung läuft. Seit Mittwoch befindet sich der HBW Balingen-Weilstetten wieder voll im Trainingsmodus. Und schon am Samstag präsentieren sich die neu formierten „Gallier von der Alb“ erstmals öffentlich.

„Es ist wichtig nach fünf Wochen Pause nun erst mal den Rost abzuschütteln“, meinte Neuzugang Benjamin Meschke am Mittwoch nach Trainingsschluss. Der Ex-Leipziger ist einer von vier externen Neuzugängen, die HBW-Trainer Jens Bürkle in den kommenden Wochen ins Team integrieren muss. Ebenfalls neu dabei sind Marcel Niemeyer, Romas Kirveliavicius und Diogo Oliveira. Alle vier haben die ersten Trainingsschritte bereits gemacht – und sich auch schon mit ihrer neuen Heimat bekannt gemacht. „Balingen ist eine schöne Stadt“, betonte Niemeyer. „Ich habe mit meiner Freundin schon einige sehr schöne Cafés besucht – und auch die Burg Hohenzollern, wo wir unser Fotoshooting hatten, hat mir sehr gut gefallen.“

Die erste Trainingseinheit am Mittwochabend in der Sparkassen-Arena lief schon mal gut. „Es war ein lockerer Aufgalopp“, so Niemeyer. „In den kommenden Wochen werden wir nun fleißig arbeiten“, versicherte der Kreisläufer, der vergangene Saison noch für den ThSV Eisenach auf die Platte ging. Seine neuen Kollegen kennt er also schon – allerdings nur als Gegner. Ähnlich ist es bei Kirveliavicius, der Rückraumspieler kam vom HSC Coburg auf die Schwäbische Alb. „Wir müssen uns jetzt natürlich erst einmal in das Spielsystem einfinden.“ Und das klappt bislang gut. „Es läuft wirklich super“, bestätigte Kirveliavicius. „Auch die Intensität hat gepasst. Es ist wirklich alles perfekt.“

HBW-Geschäftsführer Wolfgang Strobel ist ebenfalls absolut zufrieden. „Die medizinischen Tests in den vergangenen Tagen waren alle in Ordnung.“ Ein paar Tage hat das Team nun noch Zeit, sich als Mannschaft zu finden, am 20. Juli wartet dann auf dem Marktplatzturnier in Esslingen der erste Härtetest: Es geht gegen die Füchse Berlin. „Ich bin froh, dass wir schon zu diesem frühen Zeitpunkt gegen so einen starken Gegner testen können“, so Strobel. Insgesamt sei der Umfang der Vorbereitung ähnlich zum Vorjahr, einzig beim Marktplatzturnier wartet nun eben ein Spiel mehr auf die „Gallier“. Ende des Monats steht dann traditionell der S-Cup in Altensteig auf dem Programm, bevor im August noch zwei weitere Testspiele warten.

Den ersten öffentlichen Auftritt hat das Bürkle-Team am Samstag, 14. Juli, beim TV St. Georgen. Um 18 Uhr bekommen es die Schwaben mit dem Landesligisten zu tun. „In solchen Regionen wollen wir uns einfach auch noch bekannter machen“, erklärte der HBW-Geschäftsführer. Der sportliche Wert sei da erstmal zweitrangig. „Wir sind uns der klaren Außenseiterrolle natürlich bewusst“, so St. Georgens Trainer Jürgen Herr. „Wir wollen uns nicht verstecken und von den Profis möglichst viel lernen. Solche Erfahrungswerte können später sehr wertvoll sein.“ Doch nicht nur im Aktivenbereich kommt es zum Duell. Bereits um 15.45 Uhr treffen die B-Junioren der Gastgeber auf die C-Junioren der JSG Balingen-Weilstetten. „Rundum ein super Event“, so Strobel.

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