Mountainbike Aaron Beck: ein überraschter Albstadtmeister

Aaron Beck war schnellster Albstädter.
Aaron Beck war schnellster Albstädter. © Foto: Moschkon
Albstadt / Matthias Zahner 09.07.2018
Aaron Beck hat zurückgeschlagen. Der Fahrer des Gonso-Simplon Racing Teams schnappte sich bei der 24. Auflage des Bike-Marathons den Albstadtmeister-Titel.

Am Anstieg auf das Lerchenfeld hatte er gegenüber dem Titelverteidiger Fabian Ziegler (Expoline-radhaus Winterlingen) etwas mehr Körner und fuhr seinem Kontrahenten davon. Im Ziel sprach Matthias Zahner mit dem Gesamtsieger von 2016.

Herr Beck, Platz acht in der Gesamtwertung und Rang eins in der Albstadt-internen Liste. Wie lief das Rennen aus Ihrer Sicht?

Aaron Beck: Am Anfang war das Tempo ziemlich human. Das war mein Glück. Ich bin auch die Attacken mit der Spitze nicht immer mitgegangen, sondern habe dann eine Gruppe gefunden, mit der ich bis zur Schanze in Onstmettingen die Lücken immer wieder zufahren konnte.

Dort waren es dann wieder 14 Fahrer, die nahezu gleichauf lagen. Wie lief das Rennen weiter?

Beck: Die Gruppe ist auch relativ lange zusammengeblieben und an der Burgfelder Steige hat sie sich eben dann getrennt. Ab dort waren Fabian und ich gemeinsam unterwegs.

Wo haben Sie die entscheidende Attacke gesetzt?

Beck: Ich habe am Lerchenfeld immer wieder versucht, wegzukommen und dann irgendwann hat es mal geklappt. Davor haben wir zusammengearbeitet und dann haben wir es in einem fairen Wettkampf unter uns ausgemacht.

Haben Sie gespürt, dass Fabian Ziegler nach Ihrer Tempoverschärfung nicht mehr folgen konnte?

Beck: Ich habe eigentlich erst mal gar nicht nach hinten geschaut. Ich hab nur gemerkt, dass hinter mir einer ist, aber das war dann Martin Frey und mit dem bin ich dann auch ins Ziel gefahren.

Der lag am Ende noch einen Platz vor Ihnen. Wie lief Ihre Vorbereitung auf den „Bike“?

Beck: Ich war jetzt sechs Wochen lang verletzt und sitze erst seit sieben Tagen wieder auf dem Fahrrad.

Was war das für eine Verletzung?

Beck: Ich hatte im Knie die Patellasehne angerissen. Ich bin bei einem Training auf einen Stein gefallen. Die Wunde musste auch genäht werden. Das hat sich dann ziemlich lange hingezogen.

Dann waren Sie überrascht, dass es mit dem Titel geklappt hat?

Beck: Ja, ich war mental nicht darauf eingestellt, dass es nach der Verletzung so gut laufen würde.

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