Leichtathletik Zufrieden auch ohne Medaillen

Wesel / Uli Bopp 28.08.2018

Bei den Titelkämpfen in Wesel platzierte sich Amelie Frech in der Altersklasse W 14 mit neuem persönlichen Rekord von 3551 Punkten auf Rang elf unter 31 Siebenkämpferinnen. Ihre Probleme im Weitsprung kompensierte sie mit neuen Bestleistungen über 100 Meter (13,02 Sekunden), im Speerwerfen (26,45m) und im abschließenden 800-Meter-Lauf.

Teamkollegin Carla Kussmaul konnte mit ihren Ergebnissen in den Sprungdisziplinen nicht zufrieden sein, sie glich das aber mit noch nie gelaufenen Zeiten von 12,44 Sekunden über 80 Meter Hürden und 2:39,01 Minuten über 800 Meter aus. Zudem warf sie den Speer auf  die neue Bestweite von 34,21 Meter. Sie verbesserte damit ihre bisherige Siebenkampfbestleistung um fünf Zähler auf 3517 Punkte.

In der W 15 steigerte sich Clairline Liebl um 123  auf 3569 Punkte. Mitverantwortlich dafür waren ihre tollen 12,43 Sekunden über 100 Meter, mit denen sie ihre bisherige Bestzeit förmlich pulverisierte. Auch im Kugelstoßen (9,46m), Speerwerfen (34,72m) und im Hochsprung (1,46m) toppte sie ihre bisherigen Hausrekorde. Platz 23 sprang damit für sie heraus im riesigen Teilnehmerfeld. Mara Mauser hat zurzeit eine  Pechsträhne, diesmal wurden alle drei Speerwurfversuche ungültig gegeben. Damit war die Chance auf eine bessere Platzierung als Rang 42 im Endklassement trotz sehr ordentlicher Einzelergebnisse und einer neuen Kugelstoßbestmarke (9,61m) vertan. In der Teamwertung U 16 gab es für  Clairline Liebl, Amelie Frech und Carla Kussmaul bei der Siegerehrung dann immerhin doch noch einen guten fünften Rang zu feiern.

Siebenkampf W14: 1. Libby Buder (SG Fürstenwalde) 3891 Punkte, 2. Nina Ndubuisi (SG Schorndorf) 3788, 3. Laura Müller (Unterländer LG) 3748, 11. Amelie Frech 3551, 13. Carla Kussmaul (beide LG Filstal)  3522.

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