Handball-Württembergliga Wi/Wi/Do erstürmt den Esslinger Berg

Donzdorf / Dennis Helmer 02.10.2018

Die HSG Winzingen/Wißgol­dingen/ Donzdorf schwimmt weiter auf der Erfolgswelle, bei der SG Hegensberg/Liebersbronn gab es einen knappen, aber ­verdienten 29:28-Auswärtssieg. Durch den dritten Erfolg in Serie kletterte die HSG gemeinsam mit dem TSV Heiningen auf den ersten Tabellenplatz der Handball-Württembergliga Süd.

Das Spiel begann alles andere als erfolgversprechend, 4:0 hieß es in der achten Spielminute. Erst als Andi Pfeilmeier das erste Tor für die Gäste erzielte,  schien ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen. Nico Heilig und Co. beschlossen, fortan auch am Spielgeschehen teilzunehmen. Beim 5:4 war der Anschluss hergestellt. Wi/Wi/Do war im Spiel, rannte aber weiterhin ein bis zwei Toren Rückstand hinterher. Bis zum 9:8 konnte die Heimmannschaft die Führung behaupten, ehe der starke Pfeilmeier in der 23. Minute ausglich. Angeführt von dem nun besser ins Spiel kommenden Kim Schmid erspielte sich die HSG bis zur 28. Spielminute eine 13:10-Führung. He/Li nutzte eine Überzahlsituation und kam wieder auf ein Tor heran, so dass beim Stande von 13:14 die Seiten gewechselt wurden.

Die SG Hegensberg/Liebersbronn blieb dran und glich in der 40. Minute beim 16:16 wieder aus. Mit einem erneuten Zwischenspurt brachte Wi/Wi/Do wieder drei Treffer zwischen sich und den Gegner, was Trainer Masching mit einer Auszeit beantwortete. Diese sollte ihre Wirkung nicht verfehlen. Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf schaffte es nicht, die sich bietenden Chancen zu nutzen und bescherte den Handballern vom Berg beim 21:21 den erneuten Ausgleich. Bis zum 24:25 war es die HSG, die weiter einen Treffer vorlegen konnte, ehe man durch Tore der besten HSG-Feldspieler an diesem Tag, Schneider und Pfeilmeier, wieder auf drei davonzog. Doch He/Li nutzte eine erneute Überzahl zur Umstellung der Abwehr. Beim 27:28 war der Anschluss wieder hergestellt und die Gastgeber schienen das Momentum auf ihrer Seite zu haben. Doch sie hatten die Rechnung ohne Felix Krieg im Tor der HSG gemacht. Er krönte seine starke Leistung mit einer tollen Parade in der Schlussminute, bevor Schneider mit seinem neunten Tor 15 Sekunden vor Schluss den Deckel endgültig draufmachte.

Am Mittwoch tritt die HSG Wi/Wi/Do um 18 Uhr zum Stauferland-Derby beim TSB Schwäbisch Gmünd an. Dennis Helmer

HSG Wi/Wi/Do: Krieg, Bürgermeister; Corces (1), Baur, Ambrosch (1), Hommel, Pfeilmeier (6), Heilig (2), Schmid (3), Schneider (9/1), Thrun (2), Schnepf (5).

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