Handball-Landesliga Vorfreude auf eine löchrige Abwehr

Frank Schäffner 08.12.2018

Mit 10:14 Punkten trennt die Vorarlberger nur ein Platz von der Abstiegszone. Unter ihren fünf Siegen sind beachtliche Auswärtserfolge in Biberach und Vöhringen sowie zu Hause gegen Bad Saulgau. Feldkirch glänzt aber nicht durch Heimstärke, in der Reichenberghalle gewann der HC nur gegen Bad Saulgau und Uhingen-Holzhausen.

Das Team aus Österreich ist der krasse Gegensatz zu den Altenstädtern: bei den erzielten Toren ganz vorne mit dabei, bei den Gegentreffern ganz hinten. An den vielen Torerfolgen hat Lars Springhetti erheblichen Anteil. Der flinke Angreifer wird die größte Herausforderung für die TVA-Abwehr. Nach drei Auswärtsspielen wollen die Feldkircher heute als kompakte Einheit in der Abwehr auflaufen. Sie müssen ihre Defensivleistung dringend verbessern, um die hohe Gegentrefferzahl zu reduzieren.

Diese Schwäche wollen die Altenstädter nutzen, um aus der bewährten Abwehr heraus das Konterspiel zu starten. Auch die schnellen Positionswechsel im Altenstädter Angriff sollten genug Torchancen gegen die bisher löchrige Feldkircher Deckung eröffnen. Wenn vorne erfolgreich abgeschlossen wird, bekommen die Gastgeber wenig Gelegenheit für das schnelle Angriffsspiel über erste und zweite Welle, das sie sich gegen die Altenstädter vorgenommen haben. Das eigene Spielkonzept umsetzen, gelang dem TVA bisher auch in fremden Hallen oft genug.

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