Der erste Satz verlief vielversprechend für die Eislinger. Obwohl sich zunächst Licht und Schatten abwechselten, konnte sich die TSG zum Satzende hin absetzen und mit 1:0 in Führung gehen (25:19). Ravensburg zeigte sich im weiteren Verlauf allerdings deutlich verbessert und erzeugte großen Druck mit dem Aufschlag. Folgerichtig gingen die nächsten beiden Durchgänge an Ravensburg (25:17, 25:17).

Im vierten Abschnitt mobilisierte Eislingen nochmals alle Kräfte. Auch wenn bei der TSG weiterhin die spielerische Leichtigkeit fehlte, stimmte die kämpferische Einstellung. Die Führung wechselte mehrmals, am Ende hatte die TSG mit 28:26 das glücklichere Ende auf ihrer Seite und rettete sich in den Tiebreak.

Dieser war ebenfalls hart umkämpft. Mit einer 8:6-Führung für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt. Eislingen konterte und lag seinerseits vermeintlich vorentscheidend mit 12:9 in Front. Ravensburg zeigte nun mit dem Rücken zur Wand sein bestes Volleyball und dominierte in der Schlussphase. Mit einem 1:6-Negativlauf wurde Eislingen kalt erwischt und die kleine Serie von vier gewonnen Spielen am Stück brach (15:13). sws

TSG Eislingen: Eichert, Fleischer, Huck, Illi, Jurow, Kristmann, Schneider, Schuppler, Siebel und Wilhelm.