Dieses Jahr konzentrierte sich Hermann Scheiring (TG Geislingen) voll auf die Mitteldistanz. Nach 5:05 Stunden überquerte er als Erster von 120 Startern seiner Altersklasse die Ziellinie und ist nun Doppelweltmeister.

Akupunktur ermöglicht Start

Zwei Wochen vor dem Rennen hatte es nicht nach einer Spitzenplatzierung ausgesehen. Beim Isolieren auf der Baustelle seiner Tochter verdrehte sich der Athlet bei ungewohnten Tätigkeiten die untere Wirbelsäule. Laufen und Schwimmen waren nur noch eingeschränkt machbar. Akupunktur ermöglichte dennoch den Start. „Es wurde zwar von Tag zu Tag besser, aber ich ging mit einem mulmigen Gefühl an den Start“, sagt Scheiring.

Krampf zwingt zur Pause

Der nächste Tiefschlag kam nach vier Laufkilometern: Ein Krampf im Oberschenkel zwang den 61-Jährigen zu einer Auszeit. Er schaffte es, den Krampf herauszudehnen und mit vorsichtigen Schritten wieder ins Laufen zu kommen. Nach zehn Kilometern lag er nur noch vier Minuten zurück. Der Grieche wurde immer langsamer, zwischenzeitlich hatte sich der Franzose an die Spitze gesetzt, Scheirings Rückstand auf Garefis betrug nur noch eine Minute. Zwei Kilometer später überholte er den Griechen und plötzlich brach auch der Franzose ein.

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