Springreiten Tim Casper im Finale des Burg-Pokals

Tim Casper startet  in der Schleyerhalle.
Tim Casper startet  in der Schleyerhalle. © Foto: Verein
Donzdorf / Iris Ruoss 07.11.2018

Sechs Qualifikationen hat Tim Casper vom LPSV Donzdorf Alb-Fils bestritten,  sich zu den 15 besten Junioren der Springserie  gesellt und damit die Fahrkarte zum Finale des Nürnberger Burgpokals in der Stuttgarter Schleyerhalle gesichert.

Mit der Turnierserie wird der vielversprechende Nachwuchs gefordert und gefördert. Die hohe Zahl von sechs Qualifikationen garantiert, dass nur die Besten mit konstant guter Leistung  einen Platz im Finale eines internationalen Turniers erreichen.

Tim Casper hat es in kurzer Zeit mit Talent und Fleiß ziemlich weit nach oben geschafft. Obwohl er auf dem Donzdorfer Gestüt Birkhof mit Pferden groß geworden ist, kam das Interesse am Reitsport spät. Der 17-Jährige hat erst vor vier Jahren mit dem Reiten angefangen. Während seine Schwester Ina und die drei Cousinen längst auf Turnieren zum Kräftemessen angetreten sind, hat Tim lieber Fußball gespielt. Erst als er die Ponys seiner Cousinen während deren Urlaub versorgt hat, weckte das sein Pferde­interesse. Trainiert wird der Gymnasiast von seinem Vater Jürgen Casper, ein alter Hase in puncto Pferdezucht und -ausbildung sowie selbst erfolgreicher Springreiter.

Die Saison ist für Tim gut gelaufen, er hat mehrere M*-Springen gewonnen und in M**- Springen Platzierungen geholt, war zudem in den ersten S-Springen mit seiner Stute Acantara platziert. Schon im vergangenen Jahr ist Tim in die Turnierserie eingestiegen und einige Qualifikationen geritten. Da hat es fürs Finale nicht gereicht, das er sich für diese Saison als klares Ziel gesteckt hat. Die Konkurrenz in der Schleyerhalle ist groß, Casper traut „jedem Finalisten den Sieg zu“. Seine elfjährige Stute ist gut geritten und routiniert, war in den vergangenen Jahren oft mit Vater Jürgen bis Klasse S siegreich. Tim ist gespannt, ob sich Acantara von der Hallenatmosphäre und den großen Leinwänden irritieren lässt. Längst ist der junge Springreiter vor den Prüfungen eher ruhig, aber: „Der Start beim German Masters ist schon aufregend.“ Nach dem Finalritt ist Winterarbeit angesagt –  und vor allem Lernen, kommendes  Jahr steht das Abitur an.

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