Triathlon Süßen erkämpft Platz vier

Binz / sw 12.09.2018

Beim Finale der Triathlon-Bundesliga auf der Insel Rügen sicherte sich das WMF BKK-Team AST Süßen den vierten Platz in der Abschlusstabelle.

Im September 2017 hatten die Süßener Bundesliga-Triathleten die Saison nach einem durchwachsenen Jahr in Binz auf Rügen auf Platz neun abgeschlossen. Nachdem im Winter vieles von Teammanager Simon Weißenfels und AST-Chef Martin Büchler auf den Prüfstand gestellt und Nachbesserungen gemacht worden waren, war nicht nur der Baden-Württemberg-Titel Mitte August ein Ergebnis dieses Prozesses. Nach dem durchwachsenen Start in Kraichgau und Düsseldorf mit den Plätzen acht nahm die Saison dann für die Schwarz-Gelben richtig an Fahrt auf. Mit dem Rückenwind der Plätze fünf in Münster und vier in Tübingen starteten die Vizemeister von 2016 in das Final-Rennen auf Rügen als Tabellenfünfter.

Nach 750 Metern in der Ostsee, bei Sonne und Wellengang, war Junior Magnus Männer nach 9:43 Minuten als schnellster Süßener auf dem Rad. Knapp verpassten Männer und sein Teamkollege Martin Bader die sechsköpfige Spitzengruppe, erfreulich war jedoch, dass sich mit Lukas Gstaltner ein dritter Süßener in der ersten Verfolgergruppe befand. Auf dem Radkurs in der Kurstadt über fünf Runden à vier Kilometer mit einem schweren Anstieg fuhren die Gruppen, untypisch für ein Bundesliga-Rennen, dieses Mal nicht zusammen, sondern die Abstände von 20 bis 25 Sekunden zwischen den Gruppen blieben in etwa konstant.

So war schon zu Beginn des Laufens klar, dass die Süßener in der zweiten Verfolgergruppe, Daniel Hofer und Jakob Sosniok, außerordentlich stark laufen mussten, um das Team unter die besten Fünf  zu bekommen.

In den Süßener Farben zeigte vor allem wieder einmal Martin Bader seine überragende Form in dieser Saison. Bereits bei den Rennen in Kraichgau und Münster war er stärkster Süßener, bei allen Rennen in dieser Saison landete er unter den Top 25. Auch auf Rügen untermauerte er diese Form und lief nach 56:05 Minuten  als 17. und schnellster Süßener ins Ziel.

Ihm folgte acht Sekunden später auf Platz 20  Lukas Gstaltner in 56:13 Minuten. Jakob Sosniok, der in Düsseldorf disqualifiziert worden war, gelang beim Laufen der erhoffte Befreiungsschlag. Die 5,5 Kilometer absolvierte er in 16:20 Minuten, lief noch bis auf Platz 29 vor und überholte damit viele Konkurrenten der vorderen Gruppen. Daniel Hofer folgte ihm auf Platz 34, Magnus Männer einen Platz dahinter als 35.

Damit erreichten die Süßener dann in Addition der vier besten Tagesergebnisse Platz vier in der Tageswertung. Viel erfreulicher dann noch für das Süßener Lager, dass die direkten Konkurrenten aus Mengen, Köln und vor allem die bisherigen Tabellen-Vierten aus Witten deutlich distanziert werden konnten.

Damit schoben sich die WMF BKK-Triathleten noch von Platz fünf auf vier in der Endtabelle nach vorne, das drittbeste Ergebnis der Vereinsgeschichte nach der Vizemeisterschaft 2016 und Platz drei im Jahr 2013. Alter und neuer deutscher Meister ist das Team aus Buschhütten vor Potsdam und dem Team Saar. sw

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