Viele Wege führen nach Geislingen. Das siebte Stabhochsprung-Meeting in der Fußgängerzone übt auf manche Athleten eine ungeahnte Strahlkraft aus. Sie nehmen sogar lange und strapaziöse Anreisen in Kauf. Der Israeli Lev Skorish wohnt in Minsk und machte sich mit dem Pkw auf den Weg. Gestern kam er nach 1600 Kilometern aus Weißrussland in Geislingen an.

Filippidis will die Zusatzprämie

Nicht ganz so anstrengend ist die Reise für Konstandinos Filippidis. Der Grieche steigt heute mit seinem Trainer in der Heimat ins Flugzeug und landet in Stuttgart, wo Meeting-Chef Walter Straub die beiden abholt. Für den zweifachen Olympia-Teilnehmer soll sich der Trip lohnen. Filippidis, mit einer Bestleistung von 5,91 Metern ausgestattet, will sich neben den 300 Euro Siegprämie auch die 200 Euro für einen neuen Meeting-Rekord abholen. Der alte datiert aus dem Jahr 2013, als der Pole Piotr Lisek 5,61 Meter übersprang.

Drei starke Kontrahenten

Auf die Zuschauer wartet vor dem Geislinger Rathaus in jedem Fall wieder ein Spektakel. Filippidis’ stärkste Konkurrenten sind der Franzose Mathieu Collet, der Lette Mareks Arents sowie Gordon Porsch von der LG Friedberg-Fauerbach.  Jeder aus dem Trio hat 2019 schon mindestens 5,55 Meter übersprungen.

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Das Feld der elf Springer


Der Top-Favorit: Konstandinos Filippidis (Griechenland).

Die Mitfavoriten: Mathieu Collet, Stanley Joseph (Frankreich), Mareks Arents (Lettland), Gordon Porsch (LG Friedberg-Fauerbach).

Die Herausforderer: Jakob Köhler-Baumann (LG Filstal), Dominik Alberto (Schweiz), Oleg Zernikel (ASV Landau), Lev Skorish (Israel).

Die Außenseiter: Daniel Clemens (LAZ Zweibrücken), Julian Otchere (MTG Mannheim).