American Football Spitzenreiter lässt nichts anbrennen

Albershausen / Mirko Mosenthin 31.07.2018
Die Albershausen Crusaders unterliegen Ravensburg mit 14:69. Der Klassenerhalt ist weiterhin möglich.

Eine hohe 14:69-Heimniederlage mussten die Albershausener Footballer gegen den bisher ungeschlagenen Meisterschaftsfavoriten aus Ravensburg einstecken, der Tabellenführer der Zweiten Bundesliga wies den Gastgeber sehr deutlich in die Schranken.

Bei tropischen Temperaturen konnten die verletzungsgeplagten Hausherren nur im ersten Quarter dieser GFL 2-Begegnung dagegenhalten, dann kam die Ravensburger Offensiv-Maschinerie ins Rollen. Einzig Nik Kelly konnte in der ersten Spielhälfte mit einem Kickoff-Return einen Touchdown über 90 Yards erzielen. Der Halbzeitstand von 7:28 war für die Crusaders ernüchternd und die zweite Spielhälfte verlief nicht anders.

Der Favorit aus Ravensburg spielte seine Überlegenheit aus und erzielte Touchdown um Touchdown. Das dynamische Trio der Razorbacks, Quarterback Dellechiaie, Runningback Norman und Reviecer Mayer, erzielte allein sieben Touchdowns. Auf Seiten der syNeo Alberhausen Crusaders konnte Quarterback Dalton Demos Topscorer Mat Scheuring mit einem Pass in der Endzone bedienen. Patrick Schmid steuerte mit dem Zusatzkick noch einen Punkt bei, so dass das Endergebnis 14:69 lautete.

Die Offiziellen der Crusaders waren nach dem Spiel selbstverständlich nicht zufrieden, aber auf der anderen Seite wäre ein Sieg gegen die momentan unbezwingbaren Razorbacks aus Ravensburg sehr unwahrscheinlich  gewesen.

„Wir müssen uns auf die vier letzten Spiele konzentrieren. Am kommenden Sonntag erwarten wir den Tabellenzweiten aus dem Saarland“, erläutert Crusaders- Headcoach Marc Herbst. „Das wird eine schwere Partie, aber natürlich werden wir auch hier zwei Punkte als Ziel ausrufen. Für uns aber entscheidend sind die letzten drei Partien. Die Wiesbaden Phantoms sind schlagbar, zwingend gewinnen, um die Klasse zu halten, müssen wir aber gegen den Tabellenletzten und Vorletzten, die Montabaur Fighting ­Farmers und die Gießen Golden Dragons.“ Mirko Mosenthin

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