Marius Brenner begann am Boden mit einer anspruchsvollen und gut geturnten Übung. Sein Gegner Nico Hofmann zeigte eine deutlich schwierigere Übung und entschied daher trotz eines Sturzes das Duell knapp für sich. Michael Shamiyeh zeigte einen sauberen Vortrag, durch den höheren Ausgangswert seines Gegners verlor aber auch er 0:1. Markus Gebauer hatte mit dem ungewohnt stark federnden Boden erhebliche Probleme, leistete sich Standfehler und verlor klar 0:3 gegen Dimiter Hommel. Bernhard Sinn bekam für seinen herausragenden Doppelsalto vorwärts in den sicheren Stand die Höchstnote an diesem Gerät und verkürzte den Rückstand nach dem Boden auf 4:5.

Am Seitpferd turnte Leon Scharfe eine ansprechende Übung, verlor aber dennoch einen Punkt. Brenner zeigte erneut seine Klasse und holte drei Punkte. Shamiyeh hatte gegen einen schwieriger turnenden Gegner keine Chance und verlor 0:3. Alexander Sinn legte mit einer soliden Übung vor, nahm seinem Gegner fünf Punkte ab und entschied das Seitpferd mit 6:4 für die Gäste, die 10:9 vorne lagen.

An den Ringen, dem Paradegerät des TurnTeams, zeigte Oliver Dürr zeigte eine schwierige und gut geturnte Übung. Sein Kontrahent toppte sie mit einem höheren Ausgangswert und gleich guter Ausführung und holte drei Punkte. Brenners solide Übung reichte gegen einen schwieriger, aber fehlerhaft turnenden Gegner für einen Punkt. Bernhard Sinn demonstrierte an seinem Paradegerät seine individuelle Klasse. Eine mit höchsten Schwierigkeiten sauber vorgetragene Übung brachte an diesem Gerät wieder die Tageshöchstwertung und fünf Punkte für das TurnTeam. Scharfe holte drei Punkte, damit ging auch dieses Gerät mit 11:3 an das TurnTeam, das mit einem 21:14- Vorsprung in die Pause ging.

Am Sprungtisch wurde der  in der Oberliga häufig zu sehende gestreckte Tsukahara gezeigt. Brenner begann mit einem sauber in den Stand geturnten Sprung und nahm damit einem starken Gegner zwei Punkte ab. Gebauers saubere Darbietung reichte nicht, er verlor 0:1. Das Duell von Roman Kneller mit seinem ebenfalls starken Gegner endete unentschieden. David Niederer zeigte nur einen  gehockten Tsukahara und gab damit wegen fehlender Schwierigkeit zwei Punkte ab, Wernau verkürzte durch das 3:2 am Sprung auf 17:23.

Am Barren holte Bernhard Sinn mit sauberer Darbietung einen Punkt, gewohnt souverän legte Shamiyeh zwei Zähler drauf. Alexander Sinn holte mit einer soliden Übung ein Remis. Roman Kneller schaffte seinen Abgang nicht mit der geplanten ganzen Drehung, damit fehlten ihm im Duell gegen einen starken Gegner einige Schwierigkeiten und er gab vier Zähler zur 3:4-Niederlage der Gäste am Barren ab.

Am Reck zeigten die TurnTeam-Athleten einige Schwächen bei den Abgängen. Dürr begann stark, verpatzte aber den Abgang und verlor drei Punkte. Alexander Sinn turnte eine bis zum Ende saubere Übung und holte ein Remis. Bernhard Sinn zeigte eine Übung mit hohem Schwierigkeitsgrad, brachte seinen Abgang aber nicht in den Stand. Dennoch rettete er durch den höheren Ausgangswert ein Unentschieden. Brenner ging als letzter Turner mit der Maßgabe ans Gerät, kein Risiko einzugehen und den Vorsprung zu sichern. Die Aufgabe erfüllte er mit Bravour und gewann sogar drei Punkte. Damit sicherte er ein mit 3:3 ausgeglichenes Geräteergebnis und letztlich den 29:22-Gesamtsieg beim TSV Wernau.