Mit seinem sechsten Sieg drückte Richard Schumacher vom Sparda-Team Rechberghausen dem 14. Ulmer Einstein-Marathon erneut den Stempel auf. Wenn der Donzdorfer an der Startlinie steht, dann wissen Veranstalter und Konkurrenz, dass ihm der Gang aufs Podest so gut wie sicher ist.

So ließ er sich auch am Sonntag in der Münsterstadt wieder als Sieger feiern, und dies zum sechsten Mal. Nach 2 Stunden 37 Minuten und 42 Sekunden hatte der 35-jährige Sparda-Team-Läufer die klassische Marathondistanz von 42,195 Kilometern hinter sich gebracht. Der scharfe Wind und der zum Teil schwierige Parcours ließen für viele der über 600 Marathoni das Rennen zur Tortur werden. Auch Schumacher ging es nicht gut. „Ich hatte wegen einer zurückliegenden Erkältung Kreislaufprobleme und konnte nicht mein gewohntes Tempo laufen“, klagte er. Bis zum 23. Kilometer lief er noch an dritter Position und konnte dort den späteren Zweiten, Klaas Hinnek Puls von LAV Stadtwerke Tübingen (2:40:24), hinter sich lassen. „Bei Kilometer 35 lag plötzlich der führende Darko Tesic, der Sieger von 2015, mit Krämpfen am Boden und stieg dann aus“, erinnert sich Schumacher, der dann freie Bahn hatte. „Wirklich gut lief es dennoch nicht“, resümierte er seinen Lauf, „mit einer drei Kilometer langen Schotterstrecke, den vielen engen Kurven und dem Kopfsteinpflaster hatte ich richtige Probleme.“ Rang drei gehörte Marco Heider vom Team Liebherr in 2:44:00 Stunden.

Für den zweiten Knaller für den Göppinger Leichtathletikkreis sorgte nach 3:24:59 Stunden Tanja Massauer vom Rechberghäuser Sparda-Team mit dem zweiten Platz bei den Frauen und dem Sieg in der Klasse W35. Die Barbarossa-Berglaufsiegerin musste nur die auftrumpfende Julia Laub vom SV Mergelstetten (3:09:24), die diesmal für den SC Filstal gemeldet hatte, vor sich dulden und hatte noch Luft zur Dritten, Moni Wurm von der TSG Mainaschaff (3:27:48). In die Top-Zwanzig liefen Harald Aichele vom Sparda-Team, 15. in 3:01:58 Stunden, und Peter Carle (SGX Uhingen), 18. in 3:05:00 Stunden.

Einen weiteren Paukenschlag für den Kreis gab es beim Zehn-Kilometer-Lauf, den Thorben Dietz von der LG Filstal, diesmal für das Team Bantleon am Start, in 31:44 Minuten für sich verbuchen konnte. Der Geislinger Grundschullehrer verwies Marcel Fehr (32:05) und Hazem Alhasan Alahmad (33:14), beide im Trikot der SG Stern Stuttgart, auf die Plätze. Schnellste Frau war an sechster Position Alina Reh vom SSV Ulm 1846 in 34:05 Minuten, obwohl sie wegen Magenkrämpfen zwei Pausen einlegen musste. Zehnter unter 3372 Finishern war der Eritreer Deyebe Abraha vom AST Süßen in 35:27 Minuten (2. M30). Rang 18 belegte sein AST-Kollege Tobias Mechel in 38:08 Minuten.

4700 Teilnehmer begaben sich auf die Halbmarathondistanz, die von Lokalmatador Efrem Tadese vom SSV Ulm 46 in 1:10:26 Stunden am schnellsten durchlaufen wurde. Michael Dressel vom AST ­Süßen erkämpfte sich in 1:17:53 Stunden den 13. Rang (6. M). Manuel Steinhilber vom Sparda- Team glänzte mit dem Sieg bei der U20 in 1:22:45 Stunden. Alle Ergebnisse unter www.abavent.de

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Ulm/Neu-Ulm