Volleyball Platz sieben in Deutschland ein Achtungserfolg

Die Volleyballerinnen der TSG Eislingen überzeugten.
Die Volleyballerinnen der TSG Eislingen überzeugten. © Foto: Verein
Eislingen / ts 16.05.2018

In Saarbrücken landete die TSG Eislingen bei der deutschen Volleyball-Meisterschaft der weiblichen U18 einen Achtungserfolg und belegte den siebten Platz unter 16 Teilnehmern.

Mit einem 2:0 im ersten Gruppenspiel gegen die VG Hamburg überwand das Team von Trainer Thomas Siebel die erste Nervosität. Gegen den späteren Meister Dresdner SC hatte die TSG im ersten Satz keine Chance (14:25), im  zweiten gingen die Eislingerinnen zwischendurch in Führung, ehe sie 19:25 unterlagen. Gegen Raspo Lathen wurde der erste Satz 18:25 verloren, eine Steigerung im zweiten und das 15:6 im Tiebreak führten zum 2:1-Sieg.

Im letzten Spiel des ersten Turniertages wurde gegen den SV Lohhof der Einzug ins Viertelfinale fulminant klar gemacht. Es gab kein Vorbeikommen am Eislinger Block. Besonders Marie Hänle stellte die bayerischen Spielerinnen vor nicht lösbare Aufgaben (25:10, 25:13). Im Viertelfinale gegen den SC Potsdam fanden die Eislingerinnen nie zur Souveränität vom Vortag zurück. Der erste Satz ging mit 25:22 knapp an Potsdam, im zweiten Durchgang kam Pech hinzu. Nach einem verpassten Satzball sorgten ein Netzroller sowie ein Servicewinner dafür, dass mit dem 24:26 der Halbfinaltraum platzte. Ein weiterer Rückschlag war die Verletzung von Melissa Finteis, die für die Platzierungspartie gegen die TG Bad Soden ausfiel. Zwar führte die TSG immer bis zur Mitte der Sätze, aber es fehlten die Motivation und die letzte Konsequenz, um das Ruder noch einmal herumzureißen (22:25, 21:25). Die Pechsträhne hielt an,  denn Antonia Schmid knickte um und musste ins Krankenhaus gebracht werden. In ihrer letzten Begegnung trafen die Eislingerinnen mit dem MTV Stuttgart auf einen bekannten Gegner. Um in Württemberg die Nummer eins zu werden, wurden die letzten Kräfte mobilisiert. Auch  Melissa Finteis biss auf die Zähne. So erkämpfte man mit 25:21 und 28:26 einen 2:0-Sieg, der die TSG auf den siebten Platz brachte.

Für die TSG spielten Melissa Finteis, Marie Hänle, Iane Henke, Hannah Kohn, Anna Musa, Maxine Reichert, Sarah Schäfers, Franziska Späth, Antonia Schmid und Franka Spachmann. ts

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