Tischtennis Pech mit Netzrollern und Kantenbällen

Wäschenbeuren / gb 13.02.2019

Die Niederlage kam nicht völlig unerwartet. Der FTSV musste beim TSV Wäschenbeuren III auf Günter Burkhardt verzichten und hatte zudem mit dem neuen Plastikball zu kämpfen sowie viele unglücklichen Netzrollern und Kantenbälle zu verkraften.

Trotz der ausgeglichenen Bilanz von 6:6 in den Einzeln verloren die Gäste, weil es in den Doppeln nicht lief. Nur Schaubele/Bohrer hielten mit, unterlagen aber im Entscheidungssatz. Und weil danach Hubert Presthofer gegen Bernd Regelmann über einen Satzgewinn nicht hinauskam, führte Wäschenbeuren sogar 4:0, ehe der FTSV aufwachte. Auf Thomas Bohrer war wieder mal Verlass, er erkämpfte einen Fünfsatzsieg und damit den ersten Punkt für sein Team. In der Mitte verkürzte Ditzenbach/Gosbach. Oliver Bohrer und Jörg Schaubele zeigten starke Leistungen und brachten ihre Mannschaft heran. In den Spielen am hinteren Paarkreuz hatte der FTSV den Tischtennisgott nicht auf seiner Seite. Ersatzmann Chris Gansloser war seinem Gegner ebenbürtig, unterlag aber dreimal denkbar knapp 9:11. Noch dicker kam es für Cesare Lorenzon. Er kämpfte sich nach einem 0:2-Satzrückstand zurück, um dann im fünften Satz doch noch 9:11 zu unterliegen.

Vorne dann wieder das gleiche Bild, Thomas Bohrer punktete sicher,  Presthofer blieb ohne Satzgewinn. Und als Jörg Schaubele ebenfalls 0:3 verlor, schien bereits alles entschieden. Doch beim 4:8-Rückstand kam der FTSV noch einmal zurück. Das war vor allem Oliver Bohrer zu verdanken, der zusammen mit seinem Bruder allein vier Punkte holte. Cesare Lorenzon setzte noch eins drauf, indem er sein Spiel nach 0:2-Satzrückstand 3:2 gewann.

Noch war also ein Remis möglich. Gansloser kämpfte um jeden Ball. Er lag schon mit 0:2-Sätzen zurück, holte dann aber Satz drei und vier. Die Dramatik erreichte im fünften Satz ihren Höhepunkt. Beide Spieler hatten ihre Matchbälle, am Ende hatte der Wäschenbeurener beim 14:12 das glücklichere Ende für sich.

Das Ergebnis hilft den abstiegsbedrohten Wäschenbeurern mehr als es dem FTSV schadet, der weiterhin auf Tabellenplatz zwei steht.

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