Rallye Motor springt fünf Minuten zu spät an

Sulingen / fs 16.05.2018

Keinen gelungenen Start in die Deutsche Rallyemeisterschaft erwischten Melanie Schulz und Co-Pilotin Josy Beinke vom AC Helfenstein bei der Rallye Sulingen. Bereits am Freitagabend führten mehrere Unterbrechungen zu kalten Reifen und zu niedrigen Motortemperaturen, so kam kein Fahrrhythmus auf.

Für den Samstag hat sich das Team von AVIA-Racing viel vorgenommen. Nach dem Start frühmorgens auf der ersten Prüfung bremste ein Plattfuß die schnelle Fahrt. „Da wir damit die restlichen acht Kilometer fahren mussten, verloren wir sehr viel Zeit“, erklärt Melanie Schulz. Nach dem Reifenwechsel folgte die berüchtigte 28 Kilometer lange Wertungsprüfung in einem ehemaligen Waldmilitärplatz. Hier zeigte Schulz ihre Fahrerqualität mit der zweitbesten Zeit in ihrer Klasse.

Nach dem anschließenden Service wurde diese Schleife nochmals gefahren. Ohne Reifenprobleme, aber bereits schon mit einigen Zündaussetzer des Motors, fuhr das Helfensteiner Duo erneut unter die vordersten Teams. Beim folgenden Service musste nach dem Problem der Elektrik des Citroen DS 3 geprüft und analysiert werden. Nach den Servicearbeiten stand der Wagen bereit zur dritten Schleife. Beim Startversuch kollabierte das Elektriksystem vollends und der Motor sprang nicht an. Die Mechaniker arbeiteten so schnell wie möglich, aber die restliche Karenzzeit der Servicepause reichte nicht. Fünf Minuten zu spät lief das Fahrzeug wieder. Nach dreijähriger Rallyesaison war es für Schulz/Beinke der erste Ausfall.