Einen tollen Herbstlauf versprechen die Organisatoren der TSG Salach mit dem Salacher Löwenlauf, der am Sonntag seine Premiere feiert. „Wir sind alle ganz gespannt, wie die Resonanz bei den Läufern ist“, blickt Thomas ­Riedel mit hohen Erwartungen auf den Start am Sonntag um 12 Uhr, für den auch Bürgermeister ­Julian Stipp geworben hat, der selbst auf der kurzen Route mitlaufen will.

Riedel hatte vor fast zwei Jahren die Idee, einen Lauf in Salachs herrlicher Umgebung zu veranstalten und sprach deshalb bei der TSG Salach vor, deren Vorstand­schaft sich begeistert zeigte. Seither arbeitet der Salacher, zwischenzeitlich Beisitzer im Vorstand, mit einem Strecken-, einem Catering- und einem Werbungsteam aus dem Verein an den Vorbereitungen. „Da es unser erster Lauf ist, haben wir mit Plakaten und Flyern sehr viel in die Werbung investiert“, erklärt der Organisator und weiß seit dieser Woche, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Weit über 300 Starter hatten sich bereits zum Meldeschluss gestern Abend in die Teilnehmerlisten eingetragen. Nachmeldungen sind bis eine halbe Stunde vor dem Startschuss möglich. „Am letzten Mittwoch im September haben wir bereits einen erfolgreichen Testlauf ausgetragen, zu dem 35 Leute kamen“, sagt Riedel.

Spannender Streckenverlauf

Er fiebert nun mit seinem Orga-Team und den Läufern und Walkern gleichermaßen dem Start entgegen, der an der Salacher Stauferlandhalle erfolgt und über den Kapfhof nach Bärenbach führt, wo es den Anstieg auf den Geißrücken zu bewältigen gibt. „Hier ist eine 30-prozentige Steigung, die alles von den Läufern fordert“, weiß der Riedel und ist gespannt, wie sie vor allem von den ambitionierten Läufern gemeistert wird. Auf der Verbindungsstraße zwischen Salach und Waldenhof führt der Parcours in Richtung Schafhof. Nach einem kurzen Anstieg beim Schützenhaus geht es über den Kapfhof und einen Waldabschnitt oberhalb des Sportplatzes zurück ins Ziel an der Stauferlandhalle. Die Sechs-Kilometer-Runde verläuft im ersten Abschnitt gleich, führt allerdings durch Bärenbach hindurch, vorbei an der Kapelle Richtung Reiterhof Bärenbachtal, wo sich die beiden Routen wieder vereinen.

Interesse ist groß

Das Gros nimmt den zehn Kilometer langen Löwenlauf in Angriff, der seinen Namen zum einen vom Salacher Wappenlöwen, aber auch von den Salacher Löwenpfaden erhalten hat, über die ein Teil die Strecke führt. Bei den ambitionierten Läufern wird sich Johannes Großkopf vom Sparda-Team Rechberghausen einreihen, der in dieser Saison bei fast allen Rennen im Kreis am Start war. Der Bettringer will zusammen mit Daniel Fodor und Manuel Steinhilber um Podestplätze kämpfen. 100 Voranmelder zählt der Sechs-Kilometer-Lauf, darunter mit Landrat Edgar Wolff ein prominenter Hobbyläufer. „Ich jogge noch regelmäßig und laufe aus Spaß an der Freud mit“, verkündet der Kreis-Politiker. Als bislang größte Gruppen haben sich das benachbarte AST Süßen und das Team CJD-Zentrale - Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands mit jeweils rund 30 Startern gemeldet. „Die größte Finisher- Gruppe wird, unabhängig vom Lauf, mit einem Preis belohnt“, verkündet Thomas Riedel, „außerdem werden wir die schnellste Salacher Löwin und den schnellsten Löwen ehren“, ergänzt der Organisator und verspricht attraktive Holzmedaillen und handgefertigte Löwenpokale, die bei der Siegerehrung durch den Bürgermeister und den Vorstand überreicht werden.

Infos unter www.tsg-salach.de

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