Handball Kühler Kopf trotz viel Schiri-Ärger

Nellingen / Jochen Schreitmüller 06.11.2018

Die TG lag meist vorn, ohne sich abzusetzen. Das lag neben schwacher Chancenverwertung an vielen strittigen Schiedsrichterentscheidungen. Eine davon hätte beinahe den Sieg gekostet. Statt der TG bekam Nellingen zu Unrecht einen Einwurf, Torhüterin Patricija Maric verhinderte mit einer Glanzparade den Ausgleich.

Nach kurzem Abtasten führte die TG 7:4 (10.). Die Nellinger Abwehr war der individuellen und mannschaftlichen Angriffsklasse der TG nicht gewachsen. Das änderte sich auch bis zum 11:8 (20.) nicht. Aber statt weiter konsequent abzuschließen, wurden die Würfe unkonzentrierter und ungenauer. Nellingen nutzte das, um zur Pause auf 12:13 zu verkürzen.

Nach dem Wechsel offenbarten beide Mannschaften vermehrt Abstimmungsprobleme in der Deckung. Davon profitierte bei der TG vor allem Mirja Simon, die nicht mehr zu stoppen war und bis zum 20:20 fünf ihrer elf Treffer warf. Nellingen konterte mit schnellen Übergängen und geschicktem Zusammenspiel mit der Kreisläuferin. Die Schlussminuten waren dramatisch. Die Gäste haderten mit den Schiedsrichterentscheidungen, behielten aber kühlen Kopf. Marie Zachariadis sicherte per Strafwurf 40 Sekunden vor Schluss den Auswärtssieg.

TG Geislingen: Patricija Maric; Rienhardt (2), Schurr, Blessing (2), Bauder (3), Simon (11), König, Ehrhardt (3), Zachariadis (4/2), Gabrijela Maric.

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