Mit einem Heimspieltag starten die Zweitliga-Baseballer der Göppingen Green Sox in die neue Spielzeit. Dabei trifft die Mannschaft von Spielertrainer Daniel Emerick am Sonntag um 14 und 15.30 Uhr zwei Mal auf die zweite Mannschaft des Bundesligisten Heideköpfe Heidenheim. Das erfahrene Team peilt einen Platz im Mittelfeld an.

Während sportlich laut Spielertrainer Daniel Emerick alles nach Plan laufen sollte, kämpfen die Green Sox an anderer Stelle ums Überleben: Nach wie vor ist offen, ob der eigentlich nicht für die Zweite Liga zugelassene Platz, die sogenannte Nato-Wiese an der John-F.-Kennedy-Straße in Göppingen, ausgebaut wird oder nicht. Das Außenfeld ist für den Spielbetrieb in den höheren Klassen rund 25 bis 30 Meter zu kurz.

Das Gelände gehört der Stadt Göppingen, die sich bislang noch nicht konkret geäußert hat, ob eine Platzverlängerung für sie in Frage kommt. Um weiterhin hochklassiges Baseball auf der Nato-Wiese zu spielen, müsste das abfallende Gelände mithilfe einer Stützmauer befestigt und aufgefüllt werden. „Die Situation ist unverändert“, klagt Emerick, „wir sind in Gesprächen mit der Stadt, aber es gibt noch kein ­Ergebnis. Die Mühlen mahlen langsam.“

Im schlimmsten Fall droht der Zwangsabstieg.

Wie der Stand der Verhandlungen mit der Stadt Göppingen ist und warum die Baseballer noch Hoffnung haben, lesen Sie am Donnerstag in der NWZ sowie am Mittwoch ab 19 Uhr im E-Paper.