Die Handballer der HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf können gegen besser platzierte Teams einfach nicht gewinnen. Jetzt setzte es erneut eine ernüchternde 25:36-Niederlage gegen das Württembergliga-Spitzenteam aus Schwäbisch Gmünd. Alle guten Vorsätze im Vorfeld der Partie waren schnell vergessen und so rannte man von Beginn an einem Rückstand hinterher. Betrachtet man die folgenden Gegner, kann einem schon Angst und Bange werden, waren doch die Hinspiele gegen Heiningen, Deizisau und Langenau klare Angelegenheiten.

Dabei begann das Spiel gar nicht so schlecht für die Mannschaft von Trainer Andreas Rascher. Zwar ging der Gast aus Schwäbisch Gmünd nach Ballverlust der HSG sogleich in Führung und baute diese bereits in der Anfangsphase auf 8:3 aus, doch ein kurzes Aufbäumen brachte Wi/Wi/Do zurück ins Spiel und bescherte den Gastgebern beim 6:8 nochmals den Anschluss. Was dann passierte, kam einer frühzeitigen Aufgabe gleich. Die HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf ließ in allen Mannschaftsteilen die nötigen Tugenden vermissen und verlor Ball um Ball. Entweder scheiterten Nico Heilig und Co. an sich selbst oder am überragenden Sebastian Fabian im Tor des TSB. So kam es wie es kommen musste und Wi/Wi/Do sah sich nach 26 Minuten bereits aussichtslos mit 7:17 im Rückstand. Bis zur Pause wuchs der Vorsprung um einen weiteren Treffer an, so dass mit 9:20 die Seiten gewechselt wurden.

Auch in der zweiten Halbzeit bot sich den zahlreichen Zuschauern in der Donzdorfer Lautertalhalle kein anderes Bild. Bis zur 36. Minute konnte die HSG Wi/Wi/Do noch kurzzeitig verkürzen und beim 13:22 das Ergebnis etwas freundlicher gestalten. Der TSB schaltete aber schnell wieder einen Gang höher und erzielte fünf weitere Zeigerumdrehungen später mit dem 27:14 den größten Vorsprung des Spiels. Alles was dann folgte war Schaulaufen auf der einen Seite und Schadensbegrenzung auf der anderen. Während die Gäste versuchten, mit Spielwitz das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben, wollte die HSG mit Kampf dagegen halten. Dies gelang zumindest soweit, dass der Favorit aus Schwäbisch Gmünd nicht weiter davonziehen konnte.

Am Ende stand eine auch in dieser Höhe verdiente 25:36-Niederlage zu Buche. Für die kommenden Begegnungen gilt es nun, endlich mal den vielbesagten Schalter umzulegen, um auch mal gegen eine Mannschaft aus den vorderen Regionen gut dazustehen. Gelegenheiten dazu hat man gleich in der kommenden Woche, wenn man beim Zweiten in Heiningen antritt.

HSG Wi/Wi/Do: Lehrmann, Krieg; Corces (2), Baur, Hommel (1), Müller (2), D. Schmid (1), Pfeilmeier, Heilig, K. Schmid (3/1), Schneider (4), Thrun (3), Brühl, Schnepf (9).