Glücklich, aber verdient war der 24:23-Heimsieg der Heininger Oberliga-Handballerinnen über  die HSG Strohgäu. Die abstiegsbedrohten Gäste waren der erwartet schwere Gegner, den TSV-Frauen wurde alles abverlangt. Die HSG überzeugte durch schnelles und kombinationssicheres Spiel und war über die gesamte Spieldauer vor allem kämpferisch auf Augenhöhe. Aber der TSV Heiningen reift immer mehr zu einer Spitzenmannschaft.

Obwohl die Gäste alles in die Waagschale warfen, blieb die Mannschaft um Trainer Fabrizio Masuzzo über weite Strecken des Spiels ruhig und abgeklärt. Technisch und spielerisch bewegten sich die TSV-Frauen auf gewohnt hohem Niveau. Vor allem Pia Klages, die nach überstandener Verletzung seit längerem wieder spielte, und Lisa Maier als treffsichere Rückraumschützin setzten immer wieder Akzente. Dazu avanciert Torhüterin Jasmin Baars zunehmend zum absolut sicheren Rückhalt. Wenige Sekunden vor Ende der Partie vereitelte sie bei einem Gegenstoß der Gäste den Ausgleich. Der Grund für diese Möglichkeit lag am einzigen Manko im TSV-Spiel, der Chancenverwertung. Das Spiel hätte längst entschieden sein können, ja müssen. Die TSV-Frauen konnten mehrmals ihren Vorsprung nicht entscheidend ausbauen und ermöglichten es somit den Gästen, sich immer wieder heranzukämpfen. Dennoch reichte es dank abgeklärterer Spielweise zum Sieg. Hansjörg Ksis

TSV Heiningen: Baars (1), Buchele; Vogl (4/4), Klages (2), Baumeister (2), Walter, Weißer, Mohr, Raab, Djokic, Kühnrich (1), Philipp (1), Maier (10), Scheel (3).