Kampfkunst Geislinger Duo sahnt reichlich ab

Ralph Emberger (links) und Christian Klein posieren mit  Medaillen.
Ralph Emberger (links) und Christian Klein posieren mit Medaillen. © Foto: Thea Klein
Gmünd / swp 08.09.2018

Klein und Emberger starteten in den Disziplinen Kodokan-Kata, Realistic- und Creative Self Defense sowie Langwaffen. In der Kategorie „Kodokan-Kata“ holte sich das Duo von Jiu-Jitsu Geislingen die Silbermedaille. Es war ein äußerst knappes Ergebnis, nur wenige Zehntelpunkte trennten sie von Gold. Kata bedeutet übersetzt „Die reine Form“. Hierbei handelt es sich um die perfekte Umsetzung von Kampfprinzipien, Timing und Positionierung.

In der Kategorie „Realistic Self Defense“, auf deutsch: realistische Selbstverteidigung, geht es darum, möglichst schnell und effektiv unangesagte Angriffe mit und ohne Waffen abzuwehren. Der Kampfabstand beträgt weniger als einen Meter, wodurch sichergestellt wird dass man sich nicht vorher darauf vorbereiten kann. Der Angreifer bekommt vom Schiedsrichter für den Verteidiger versteckt vorgegeben, welchen Angriff er auszuführen hat. Nach dem Startkommando erfolgt der Angriff unmittelbar. Es müssen mindestens fünf freie Angriffe abgewehrt werden aus den Gruppen Schlagen, Treten, Umklammerungen, Messer- und Stock­angriffe. Die beiden Geislinger holten die erste Bronzemedaille.

In der zweiten Kategorie „Creative Self Defense“ steht die sportliche Abwehr im Vordergrund. Hier sind vor allem komplexe Bewegungsabläufe zu sehen, die in jeder Position voll kontrolliert sein müssen. Auch hier werden mindestens fünf verschiedene Abwehren gegen Angriffe mit und ohne Waffen bewertet. Ralph Emberger holte dabei seine zweite Bronzemedaille.

In der letzten Kategorie „Langwaffen“ setzte sich Christian Klein gegen die Konkurrenz aus Italien und Österreich durch und errang ebenfalls eine zweite Bronzemedaille. Somit hat das Team von Jiu-Jitsu Geislingen in vier Disziplinen sechs Medaillen geholt, zweimal Silber und viermal Bronze.

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