Am Sonntag um 15 Uhr will es der TV Altenstadt in der Nenninger Kreuzberghalle gegen die zweite Mannschaft der SG Lauterstein besser machen als in der Vorrunde. In eigener Halle hatte der TVA Ende September unglücklich mit einem Tor Differenz verloren, es war eine von nur zwei Niederlagen im gesamten Halbjahr.

 Das Stauferlandderby ist an diesem Wochenende die einzige Partie in der Landesliga-Staffel 3, da die beiden Kontrahenten bisher ein Spiel weniger bestritten haben als der Rest des Feldes. Spielbeginn ist bereits um 15 Uhr, da im Anschluss die erste Mannschaft der Gastgeber noch die SG Herbrechtingen-Bolheim empfängt.

Im neuen Jahr haben die Altenstädter bereits Spielpraxis gesammelt. Beim Albert-Bader-Turnier der SG Kuchen-Gingen belegten sie den zweiten Platz hinter dem Württembergliga-Team der SG Lauterstein, dem sie nur mit einem Tor Differenz unterlagen. Aber auch gegen die Reserve der SG muss eine starke Leistung geboten werden, um die Punkte mitzunehmen. Dieses Team hat sich mittlerweile zum Altenstädter Angstgegner entwickelt, im Vorjahr verlor der TVA bei der SGL mit 22:24.

Nach dem Tabellenrang spricht alles für die Altenstädter, die die Liga mit nur vier Minuspunkten anführen. Die SG Lauterstein II ist, nach starkem Auftakt, im Verlauf der Runde immer weiter abgerutscht. Derzeit liegt sie mit 12:16 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz, hat aber noch beruhigende sieben Zähler Vorsprung auf die direkten Abstiegsränge.

Das Team des Trainergespanns Johannes Könninger und Sebastian Rieger ist für Überraschungen in beide Richtungen gut, was nicht zuletzt daran liegt, dass einige Akteure in mehreren Lautersteiner Mannschaften wirken. Im Derby muss Altenstadt jedenfalls mit einem hochmotivierten Gegner rechnen. Vor den erwarteten vollen Rängen, da anschließend noch die Erste spielt, wird auch die zweite Mannschaft eine Topleistung zeigen wollen.

Der TVA muss morgen Nachmittag alle Gedanken an einen möglichen Angstgegner ausblenden und zunächst wieder seine Abwehrleistung abrufen. Die Deckung ist die mit Abstand beste der Liga und schafft die Basis, um im Nenninger Hexenkessel das Konterspiel aufziehen zu können. Wegen der kurzen Anreise unterstützen den TVA diesmal auch auswärts viele eigene Fans und liefern den einheimischen Zuschauern ein ebenso umkämpftes Duell wie es beide Teams auf dem Feld tun.