Säbelfechten Frederic Kindler bringt Bronzemedaille mit

EM-Bronze gab es für Frederic Kindler (TSG).
EM-Bronze gab es für Frederic Kindler (TSG). © Foto: Cornelius Nickisch
Sotschi / ad 14.03.2018

Bei den Fecht-Europameisterschaft der Kadetten und Junioren in Sotschi verpasste Frederic Kindler (TSG Eislingen) nur um zwei Treffer eine Medaille im Einzelwettbewerb, konnte sich jedoch mit der deutschen Junioren-Säbelmannschaft die Bronzemedaille sichern.

Am ersten Tag der Kadetten  ging Antonio Heathcock von der TSG Eislingen an den Start. Nach drei Siegen in der Vorrunde traf er auf Daniel Yeremenko (Ukraine), musste sich diesem  knapp mit 13:15 beugen und landete auf Platz 36. Drei Tage später erreichte er mit der deutschen Mannschaft Platz acht. Zwei der vier deutschen Säbel-Starterinnen stellte die TSG Eislingen. Shannen Kuhn und Clara Mäschke erreichten die zweite Runde. Dort unterlag Kuhn der Russin Alina Klyuchnikova und Mäschke verlor gegen Felicia Iacob (Rumänien), sie belegten Platz 40 und 41. Mit der deutschen Mannschaft kamen die beiden auf Platz acht.

Im Wettbewerb der Junioren konnte sich Frederic Kindler mit fünf Siegen in der Vorrunde weit nach vorne ins Starterfeld katapultieren. Auf Platz 13 gesetzt hatte er zunächst ein Freilos. Dann besiegte er Raffaele Minischetti (Italien) 15:11.  Ivan Mandov (Bulgarien) schickte er mit 15:8 von der Bahn. Um ins Halbfinale einzuziehen und sich eine Medaille zu sichern, musste er nun gegen den Franzosen Maxime Pianfetti gewinnen. Es war ein spannendes Gefecht bis zum Schluss, Kindler verlor 13:15 gegen den späteren Gesamtsieger. Damit belegte Frederic Kindler den sechsten Platz der Europameisterschaft.

Drei Tage später holte die deutsche Mannschaft die Bronzemedaille. Frederic Kindler ging mit Raoul Bonah (Dormagen), Luis Haag und Sebastian Blatz (beide Tauberbischofsheim) an den Start. Sie besiegten Georgien und die Ukraine jeweils 45:39, unterlagen jedoch danach dem späteren Zweiten Russland. Im Gefecht um die Bronzemedaille konnten sie sich gegen Weißrussland durchsetzen und hatten einen Grund zum Feiern. Darauf hofft man auch bei der  bevorstehenden Junioren-Weltmeisterschaft im April in Verona. ad

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