Eine Woche nach dem ernüchternden Heimspieltag hatten die Landesliga-Volleyballer der TSG Eislingen erneut die Chance, sich vor Heimpublikum zu beweisen. Vor allem gegen den abstiegsgefährdeten TSV Eningen II waren drei Punkte fest eingeplant.

Ohne größere Schwierigkeiten konnte Eislingen die Gäste im ersten Durchgang auf Distanz halten (25:14). Das Blatt wandte  sich und Eislingen sah sich plötzlich mit einem 1:2- Rückstand konfrontiert (19:25, 23:25). Der eingeplante Sieg geriet in weite Ferne und es drohte sogar eine Nullrunde. Im vierten Durchgang fingen sich die Gastgeber wieder und konnten sich in den Tiebreak retten (25:20). Dieser entwickelte sich zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit.  Nach Abwehr von zwei Matchbällen konnte Eislingen einige Ballpunkte später doch noch als glücklicher Sieger vom Feld gehen (18:16).

Nach der durchwachsenen Vorstellung waren die Erwartungen im Spiel gegen den TSB Ravensburg gedämpft. Coach Thomas Siebel schenkte mit Tobias Fleischer (19) auf der Zuspielposition, Leon Kristmann (17) und Felix Kerlein (20) den jüngsten Spielern im Kader das Vertrauen. Wie verwandelt präsentierte sich die TSG in dieser Partie und fühlte sich in der Außenseiterrolle gegen den Tabellenzweiten sichtlich wohl. Nach dem überraschend deutlichen Gewinn des ersten Satzes (25:18) verlief die Begegnung nun zunehmend ausgeglichener. Im zweiten Satz führten die Gäste schon mit 22:18, aber die TSG drehte das Spiel und gewann am Ende mit  26:24. Der dritte Satz ging mit 25:23 ebenso knapp an die Eislinger.  sws

TSG: Eichert, Fleischer, Huck, Illi, Jurow, Kerlein, Kristmann, Schneider, Schuppler, Seibert, Siebel, Wilhelm.