Tischtennis Euphoriewelle trägt bis ins Halbfinale

Mona Brock hat den Zelluloidball fest im Blick.
Mona Brock hat den Zelluloidball fest im Blick. © Foto: Reinhard Arras
Schutterwald / Günter Burkhardt 03.01.2018
Bei der Baden-Württembergischen Jugend-Tischtennismeisterschaft überraschte die Deggingerin Mona Brock mit Platz drei.

Schon  in den vergangenen Jahren hatte sich die für die TTG Süßen startende Deggingerin für das Turnier qualifiziert, war aber nie über das Achtelfinale hinausgekommen. Diesmal startete die 17-Jährige als ungesetzte Spielerin, war auf dem Papier nur die Nummer drei ihrer Gruppe und verlor auch prompt ihr Auftakteinzel 1:3. Im Laufe des Turniers lief es aber immer besser. Die Deggingerin fegte die vermeintlich stärkste Spielerin der Gruppe 3:0 von der Platte, hinzu kam noch ein erwarteter 3:1-Sieg, der Platz zwei in der Gruppe und die Qualifikation für die Finalrunde bedeutete.

Hier traf Brock auf die an Nummer vier gesetzte Kiara Maurer vom SC Ettlingen. In einer sehr engen und hochspannenden Partie setzte sich Mona Brock in der Verlängerung des fünften Satzes überraschend durch. Das war ihr erster Erfolg gegen diese Gegnerin überhaupt.

Im Hochgefühl dieses Sieges lief es auch im Viertelfinale gegen Evdokia Yannova  wie am Schnürchen. Mit einem 3:1 zog die Deggingerin souverän ins Halbfinale ein. Dort traf sie auf die Jugend-Vizeeuropameisterin Wenna Tu, die für Neckarsulm in der dritten Bundesliga aktiv ist. Und auch hier schien Brock über sich hinauszuwachsen. In jedem Satz lag sie zunächst in Führung, am Ende musste sie sich aber 1:3 geschlagen geben. Dennoch ist dieser dritte Platz der bislang größte Erfolg in der Karriere der Mona Brock.

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