Im DFB-Pokal am Mittwoch ärgerte der Glatzel die Bayern, am Samstag trieb es der Latzel mit den Altenstädtern noch schlimmer. Kirchheims überragender Schlussmann Oliver Latzel verdarb mit seinen Paraden dem TVA die Meisterfeier und sicherte seinem VfL im 13. Heimspiel den elften Sieg. Als Spiel seines Lebens will der Matchwinner die Partie nicht bezeichnen, er hatte „einfach Spaß“. Mit jedem abgewehrten Wurf versetzte er sich in eine Art Trance, „man hält sich in einen Rausch hinein“, beschreibt er seine Leistung.

TVA-Schützen werfen zu oft hoch

TVA-Trainer Andreas Frey sieht die Verantwortung weniger beim VfL-Keeper als bei den Altenstädter Schützen. „Wenn man nicht hart werfen kann, sollte man nicht hoch schießen“, kritisiert er das Wurfbild seiner Zöglinge. Latzel brachte aber nicht nur immer wieder eine Hand an den Ball., warf ein TVA-Spieler mal zur Abwechslung flach, fuhr der Kirchheimer Torwart mit einem Reflex eben mal den Fuß aus.

Nervosität hält 60 Minuten

Frey hatte eine gewisse Nervosität seiner jungen Mannschaft in diesem entscheidenden Spiel eingeplant, nicht aber, dass sie 60 Minuten anhält. Grund zum Feiern hatten nur die Kirchheimer  Torhüter Latzel genoss den Erfolg in seinem letzten Heimspiel für den VfL. Der 29-Jährige hört am Saisonende auf, weil’s „im Rücken immer wieder zwackt“.  Aus Altenstädter Sicht hätte Latzel seine Karriere auch schon zwei Wochen früher beenden können.

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Letzte Ausfahrt Feldkirch


Den zweiten Matchball und zum Aufstieg in die Württembergliga hat der TV Atenstadt am kommenden Sonntag. Um 17 Uhr kommt der Tabellenzehnte BW Feldkirch in die Michelberghalle. Für die Vorarlberger geh’s um nichts mehr, sie können befreit aufspielen.

Die Nerven der Altenstädter dagegen dürften nicht weniger angespannt sein als in Kirchheim. Trainer Andreas Frey weiß, dass er „jetzt wieder als Psychologe gefragt“ ist. So ähnlich verhielt es sich nach den beiden Niederlagen in Biberach und gegen Steinheim, die seinem Team die Tabellenführung kosteten. Beim neuen Spitzenreiter TV Reichenbach mussten sie ihre Nerven in den Griff bekommen und gewinnen. „Da hab ich’s auch hingekriegt“, spricht sich Frey Mut zu. Er muss es hinkriegen, einen dritten Matchball gibt es nicht.