Slalom Eiserne Nerven und viel Mut

Daumen hoch: Tobias Mangold kann mit seinem Abschneiden in dieser Saison  zufrieden sein. Foto: Franz Schulz
Daumen hoch: Tobias Mangold kann mit seinem Abschneiden in dieser Saison zufrieden sein. Foto: Franz Schulz © Foto: Foto: Franz Schulz
Franz Schulz 04.11.2016

Der ADAC Youngster Cup ist seit Jahren eine beliebte Plattform für alle jugendlichen Motorsportler. Die Slalomfahrzeuge – zwei Opel Adam – stellt der ADAC Württemberg den Nachwuchspiloten zur Verfügung. So ist auch mit 40 platzierten Teilnehmern in der Saison 2016 diese Einsteigerklasse sehr beliebt.

Bereits in den ersten Läufen in Asperg und Schwieberdingen setzte Tobias Mangold die ersten Zeichen in Richtung der vorderen Plätze. Bei den Slaloms in Schwäbisch Hall und Kirchheim bestätigte er seine Favoritenstellung mit einem ersten und einem zweiten Platz, er bewies in allen Rennen gute Nerven. Auch beim letzten Automobilslalom in Schwäbisch Gmünd fuhren die Piloten unter schwierigen Bedingungen, bei hochsommerlichen Temperaturen wurden die Serienreifen enorm beansprucht. Trotz schlechter Straßenhaftung bewies Mangold, dass er auch in schwierigen Situationen das Auto im Griff hat. Mit dem dritten Platz feierte der Helfensteiner den Gesamtsieg im ADAC Slalom Cup und wurde württembergischer Meister.

Am Solitudering stand als Abschluss das Finale um den ADAC Youngster Cup auf dem Programm. Dort ging Mangold nach den vorherigen Ergebnissen als Favorit ins Rennen. Wieder bewies er auf der sehr schnellen Strecke gute Nerven und Mut, er gewann souverän mit 1,4 Sekunden Vorsprung.

Nachdem er im Jahr 2014  „Rookie oft the Year“ und im vergangenen Jahr als Bester in seinem Jahrgang 16. bei den Deutschen ­Meisterschaften in Wittenburg wurde, qualifizierte er sich nun für den ADAC-Bundesendlauf in Walldorf, wo er sich mit den Besten aus Deutschland messen kann. Franz Schulz