Volleyball  Diese Punkte tun Eislingen gut

Zwei Siege fuhren die Eislinger Volleyballer, rechts im Bild Tim Schneider, am vergangenen Spieltag ein.
Zwei Siege fuhren die Eislinger Volleyballer, rechts im Bild Tim Schneider, am vergangenen Spieltag ein. © Foto: Cornelius Nickisch
SWS 13.12.2017
Mit zwei Heimsiegen gegen Waldenburg und Untersteinbach/Öhringen beendet die TSG die Landesliga-Vorrunde.

Nach den zuletzt kraftlosen Vorstellungen standen die Eislinger Landesligavolleyballer zum Abschluss der Hinrunde gehörig unter Druck. Eine deutliche Steigerung war zwingend notwendig, um den Anschluss an das Mittelfeld wieder herzustellen. In den beiden Heimspielen gegen Waldenburg und Untersteinbach/Öhringen zeigten die im Vorfeld beschlossenen Maßnahmen Wirkung und die Filstäler boten sowohl spielerisch als auch kämpferisch eine feine Leistung.

TSG präsentiert sich als Einheit

In der ersten Begegnung des Tages gegen die SG Sportschule Waldenburg präsentierten sich die Eislinger als Einheit und hielten die Gäste zunächst sicher auf Distanz. Die erst 16- und  18-jährigen Leon Kristmann und Max Rosenauer wurden für ihre starken Trainingsleistungen belohnt und bekamen viele Spielanteile. Trotz ihrer Jugend erwiesen sich beide Nachwuchstalente als stabilisierende Faktoren. Die ersten Durchgänge gingen mit 25:16 und 25:18 deutlich an die Gastgeber, die in dieser Phasen in allen Mannschaftsteilen zu überzeugen wussten. Durch einen Wechsel auf der Zuspielerposition stabilisierte sich das Spiel der Gäste und die Partie entwickelte sich im weiteren Verlauf zu einer engen Angelegenheit. Mit dem etwas größeren Siegeswillen ausgestattet, erzwang die TSG in der knappen Endphase  des Satzes mit 25:23  den 3:0-Erfolg und konnte somit im Hinblick auf die zweite Begegnung etwas Kraft sparen.

Auch gegen die SG Untersteinbach/Öhringen waren die Filstäler zunächst das taktgebende Team. Die Gäste erzeugten zu wenig Druck im Aufschlag und agierten ausrechenbar im Angriff. Eislingen konnte so reihenweise sehenswerte Angriffs- und Blockaktionen landen und die ersten beiden Sätze für sich verbuchen (25:17, 25:18). Wie verwandelt traten die Gäste im dritten Satz auf und kauften der TSG gleich zu Beginn den Schneid ab. Ein Kräfteverschleiß war bei der TSG auszumachen und die Effektivität ließ deutlich nach. Mit 25:19 ging dieser Durchgang an Untersteinbach/Öhringen. Die Schwächeperiode der Heimmannschaft hielt bis in den vierten Satz an. Die Gäste führten schnell mit 13:7 und erst beim 18:14 ging ein Ruck durch das Eislinger Team. Neue Kräfte auf der Libero- und Mittelblockerposition brachten frischen Wind bei der TSG und die SG zunehmend aus dem Konzept. Beim 19:18 konnte Eislingen die Führung wieder an sich reißen und bis zum Ende (25:22) verteidigen.

Wie wichtig die sechs Tabellenpunkte waren, verdeutlicht ein Blick auf die Tabelle. Die TSG katapultierte sich durch diesen Doppelerfolg vom vorletzten auf den vierten Tabellenplatz. Allerdings sind in der ausgeglichenen Landesliga Nord Tabellenachter und -vierter lediglich einen Punkt voneinander entfernt. sws

TSG Eislingen: Eichert, Hetmank, Huck, Illi, Jurow, Kristmann, Rosenauer, Schneider, Schuppler, Seibert, Siebel, Wilhelm.