Leichtathletik Die Kleinsten müssen warten

Kinder unter sich: Während das Mädchen noch mitten im Kastenweitsprung ist, wartet schon ein Junge mit dem Band, um die Weite zu messen.
Kinder unter sich: Während das Mädchen noch mitten im Kastenweitsprung ist, wartet schon ein Junge mit dem Band, um die Weite zu messen. © Foto: Thomas Madel
Kuchen / Von Jochen Schreitmüller 14.11.2017
Leichtathletik: 310 Kinder aus 19 Vereinen gingen bei der 28. Spitzenbergiade, der Auftaktveranstaltung der LG Filstal-Hallenserie, in der Kuchener Ankenhalle an den Start.

Erstmals gab es eine elektronische Zeitmessanlage beim Lauf, die 40-Meter-Sprintzeiten exakt maß. Schon immer ist eine zügige Wettkampfabwicklung, verbunden mit schneller Auswertung und Urkundendruck, eines der Markenzeichen der Filstal-Hallenserie. So wurden auch am Sonntag schon fünf Minuten nach Wettkampfende jedes Durchganges die Sieger und Siegerinnen gekürt. Lediglich die beiden jüngsten Jahrgänge hatten Pech und mussten länger warten, da zwar alles berechnet war, aber unerwartete Druckerprobleme die Urkundenausgabe verzögerten.

Einen besonderen Vorteil der Hallenleichtathletik bietet die Ankenhalle, denn die Eltern und Großeltern stehen oder sitzen direkt an drei Seiten auf den Zuschauerrängen und nutzten auch die Gelegenheit, ihre Schützlinge begeistert anzufeuern.

Die Kinder absolvierten einen Vierkampf aus Medizinballstoß, Kastenweitsprung, Flachsprint und Hindernislauf. Die meisten Einzel- und Mannschaftssiege sammelten die TS Göppingen, der TGV Holzhausen und der TSV Bad Boll, dicht gefolgt von dem TV Ebersbach, der TG Geislingen und dem TV Altenstadt und der TSG Eislingen. Dass auch in kleinen Vereinen eine sehr gute Nachwuchsarbeit betrieben wird, zeigten die Erfolge des SV Lonsee und des FTSV Ditzenbach/Gosbach. Bei der Wertung um den Förderpreis der zahlenmäßig stärksten Teilnehmerfelder führt der TV Deggingen vor der TG Geislingen, dem TV Altenstadt und der TS Göppingen.