Düsseldorf / Jörg Walter  Uhr

Zum ersten Härtetest der Saison  gingen die Glamouros Cheerleader der TSG Salach bei den German All-Level Championships in Düsseldorf an den Start. Es handelt sich um eine offene Meisterschaft, die traditionell von vielen führenden Deutschen Cheerleading Mannschaften für eine erste Standortbestimmung der noch jungen Saison genutzt wird. Einen ganz besonderen Reiz strahlt dieser Wettkampf auch deswegen aus, weil sich die Gewinner der einzelnen Cheer-Levels für die International UCA All Star Championship in  Florida qualifizieren.

Für das neu formierte Senior Coed Groupstunt-Team (bestehend aus 2 Frauen und 3 Männern), war es ebenso der erste Wettkampf in dieser Konstellation wie für das neue Senior Coed Partnerstunt-Team. Beide Salacher Teams glänzten mit einer fehlerfreien und mit schwierigen Stunts gespickten Routine. Das Groupstunt-Team belegte mit 6,43 Punkten hinter den Black Pearl aus Oberhausen (6,98) Rang zwei. Das Partnerstunt-Team verfehlte mit 5,83 Punkten als Vierter nur knapp das Podium.

Gegen 17 Konkurrenten musste das Glamouros Juniors Allgirl-Team antreten. Trotz neu einstudierter Choreografie und Musik überzeugte Salach mit einer starken Performance. Am Ende der zweieinhalbminütigen Routine stand eine fast fehlerfreie Choreografie. Da sich in der Routine jedoch ein Element eingeschlichen hatte, das bei diesem Wettkampflevel nicht gezeigt werden darf, reagierten die Kampfrichter mit hohem Punkteabzug. Am Ende reichte es deshalb nur zu Rang zwölf.

Als letztes startete das Glamouros Senior Allgirl-Team (Frauen ab 16 Jahre), das in der vergangenen Saison mit jeweils Bronze bei der Europameisterschaft und der Deutschen Meisterschaft das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte feierte. Gegenüber der Vorsaison hat sich das 15-köpfige Team auf mehreren Positionen verändert, zudem wurde neben der Choreografie auch die Musik der Routine komplett neu zusammengestellt. Dennoch knüpfte das Salacher Team an die Leistungen der vergangenen Saison an. Aber bei der Hälfte der Routine passierte bei einer Pyramide ein Sturz, die Salacher steckten das Malheur weg und brachten den Rest der Routine nervenstark, fehlerfrei und mit ausdrucksstarker Choreografie schon sehr synchron auf die Wettkampfmatte.

Bei der Siegerehrung wurden die Plätze von hinten durchgegeben, der Name des Salacher Teams fiel erst ganz spät. Mit einer Wertung von 6,52 Punkten und einem Rückstand von 0,52 Punkten landete das Team trotz des Patzers auf dem zweiten Platz hinter den Blazing Fusions aus Baumholder. Jörg Walter