Tischtennis Aus dem Keller in die obere Hälfte

Ditzenbach/Gosbach / gb 17.04.2018

Nachdem sich der Aufsteiger nach der Vorrunde noch um den Bezirksligaverbleib sorgen musste, bescherten 12:6 Punkte aus der Rückrunde sogar einen Platz in der ersten Tabellenhälfte.

 Obwohl der FTSV auf Cesare Lorenzon verzichten musste und Thomas Bohrer durch eine Verletzung leicht gehandicapt angetreten war, gelang ein guter Start. Das neu formierte Doppel mit Hubert Presthofer und Günter Burkhardt punktete ebenso sicher wie Jörg Schaubele und Oliver Bohrer. Nur Thomas Bohrer und Elisabeth Burkhardt mussten sich geschlagen geben.

Auch die Einzel begannen sehr gut. Thomas Bohrer setzte sich mit seinem effektiven Spiel trotz Verletzung gegen Regelmann durch und Presthofer beendete seine Negativserie der vergangenen Partien. Nach einem 0:2-Satzrückstand gewann er die folgenden drei Sätze und baute den Vorsprung seines Teams auf 4:1 aus. In der Mitte punkteten Burkhardt und Schaubele wie erwartet, so war bereits eine kleine Vorentscheidung gefallen. Auch Oliver Bohrer hatte einen guten Tag erwischt und gewann seine Partie mit 3:1. Erfreulich für den FTSV war auch der Auftritt von Elisabeth Burkhardt. Nachdem die zweite Mannschaft zeitgleich ein wichtiges Spiel hatte und keinen Ersatz abstellen konnte, sprang sie als Ersatz ein und überraschte mit einem Satzgewinn, unterlag aber am Ende unglücklich. Es folgten am vorderen Paarkreuz zwei ganz enge Spiele, wobei sich Presthofer nochmals durchsetzte. Pech hatte Thomas Bohrer, der eine 2:1-Satzführung nicht nach Hause brachte. So war es Burkhardt, der mit einem sicheren 3:0-Sieg den Teamsieg sicherte.

Zweite feiert 9:0-Sieg

Mit dem ersten 9:0-Sieg der Saison schloss die zweite Mannschaft des FTSV eine verkorkste Rückrunde in der Bezirksklasse doch noch versöhnlich ab. Beim Tabellenletzten TTC Uhingen II spielte es keine Rolle, dass der FTSV auf Denver Basien verzichten musste. Simone Groll ersetzte ihn perfekt und blieb ebenso wie alle anderen ohne Niederlage. Die Doppel Röckle/Gansloser, Brachmann/Striebel und Brock/Groll gaben keinen Satz ab. Die Überlegenheit setzte sich in den Einzeln fort, in sechs Spielen leistete sich der FTSV nur einen Satzverlust. Trotz des Sieges bleibt nach dem dritten Platz nach der Vorrunde am Ende nur Platz sieben. Für einen Aufsteiger ist diese Platzierung dennoch als Erfolg zu werten.