Handball Am Samstag soll die Wende eingeläutet werden

Donzdorf / Dennis Helmer 03.11.2018

Nach vier sieg- und punktlosen Spielen in Folge will die HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf am heutigen Samstag endlich wieder zurück in die Erfolgsspur und hofft im Heimspiel gegen Laupheim auf den Befreiungsschlag. Anpfiff in der Lautertalhalle ist um 19.30 Uhr.

Laupheim steht mit 6:10 Punkten auf Platz elf und damit zwei Ränge hinter der HSG. Durch einen Sieg könnten die Gäste an Wi/Wi/Do vorbeiziehen, was es möglichst zu verhindern gilt. Das Team von Trainer Mihut Pancu ist noch nicht so richtig drin in der Saison. Zu unkonstant musste Laupheim immer wieder schmerzliche Niederlagen einstecken, vor allem bei der direkten Konkurrenz aus Hohenems und Hegensberg/Liebersbronn. Dennoch verfügen die Laupheimer über einen starken Kader. Der körperlich robuste Rückraum um Pohl, Durakovic und Neuzugang Kroll ist immer für einfache Tore gut, und vor allem gilt es, Kroll als Denker und Lenker in den Griff zu bekommen. Doch auch der neue Kreisläufer Dodig ist mit seinen 2,03 Metern Körpergröße nicht zu verachten und stabilisiert vor allem den Mittelblock. Die kompakte 6:0-Abwehr der Gäste nutzen vor allem die schnellen Außen zu Gegenstößen, die es bestenfalls durch Tore zu unterbinden gilt.

Die HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf will nach der zweiwöchigen Spielpause wieder an die ersten Partien der Saison anknüpfen und hofft heute Abend auf einen Heimsieg. Die angeschlagenen Spieler hatten Zeit, ihre Wunden zu lecken und so konnte das Trainerduo Rascher/Bühler in der letzten Woche endlich wieder mit dem nahezu kompletten Kader trainieren. Lediglich Ambrosch fehlte verletzungsbedingt und Kim Schmid war privat verhindert. Beide werden auch am Wochenende nicht auflaufen. Die HSG will wieder eine stabile Defensive spielen, woran in der spielfreien Zeit intensiv gearbeitet wurde. Hieraus soll auch endlich wieder das in der Vergangenheit so erfolgreiche Tempospiel ein Faktor werden und so setzen Rascher und Bühler auf die einfachen Tore aus Gegenstoß und zweiter Welle.

Der Fokus bei der HSG Wi/Wi/Do muss aber ganz klar auf der Abwehr liegen. 36 Gegentore im Durchschnitt kassierte die ­Mannschaft um Kapitän Heilig in den letzten vier Partien, damit lässt sich in der Württembergliga kein Spiel gewinnen. Gelingt es, die Abwehr zu stabiliieren, müssen mit dem bekanntlich lautstarken Publikum im Rücken auch die nächsten zwei Punkte das ­klare Ziel für das heutige Heimspiel sein. Dennis Helmer

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