Geislingen Köhler-Baumann: „Die kleinen Schmerzen loswerden“

Jakob Köhler-Baumann freut sich über einen gelungenen Sprung über 5,40 Meter.
Jakob Köhler-Baumann freut sich über einen gelungenen Sprung über 5,40 Meter. © Foto: Thomas Madel
Geislingen / thf 10.09.2018
Jakob Köhler-Baumann über seinen Auftritt vor heimischem Publikum und die verpasste Bestleistung.

Mit 5,40 Metern Dritter in einem so hochkarätig besetzten Feld, das klingt doch nicht schlecht, oder?

Es ist das beste Ergebnis, das ich bisher in Geislingen erreicht habe. Aber innerlich ärgere ich mich trotzdem: Ich wollte eigent­lich Fünffünzig springen, das war mein persönliches Ziel.

Wie nahe geht es Ihnen, dass Sie dieses Ziel knapp verpasst haben?

Es ist sehr schade und irgendwie frustrierend. Ich weiß, ich habe es drauf und hab’s ja zuletzt in der Schweiz auch bewiesen. Ich hätte diese Bestleistung, die ich dort gesprungen bin,  hier in Geislingen zu gerne offiziell gemacht.

1500 Zuschauer feuern Sie an: Pusht Sie das oder kann einen Springer das auch lähmen?

Beides. Hier in Geislingen war der Wettkampf, vor dem ich dieses Jahr am meisten aufgeregt war. Mehr noch als vor der Deutschen Meisterschaft.

Sie haben Ihre vielen Fans auf jeden Fall nicht enttäuscht.

Stimmt schon, das Ergebnis ist in Ordnung. Aber hier in meiner Heimatstadt Bestleistung zu springen, das wäre perfekt gewesen.

Jetzt geht’s erst mal in Urlaub?

Nix mit Urlaub. Im Oktober beginnt mein Praktikum. Bis dahin habe ich aber wenigstens kein Training. Diese Zeit muss ich nutzen, um all die kleinen Schmerzen loszuwerden, die sich im Laufe einer Saison ansammeln.

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