Sportakrobatik Sportakrobaten brauchen einen langen Atem

Ebersbach / Markus Munz 29.12.2017
Trainerin Petra Wachter führte die Sportakrobaten SV Ebersbach in die deutsche Spitze.

Die Sportakrobaten des TV Ebersbach können auch im abgelaufenen Jahr 2017 wieder eine lange Liste an Erfolgen vorweisen. Erst vor einigen Wochen wurde der Sieg beim Mannschaftswettkampf im württembergischen Nachwuchsbereich geholt. Insgesamt wurden in Mergelstetten elf Württembergische Meistertitel gesammelt. Auf nationaler Ebene ist man Deutscher Mannschaftsmeister in der Nachwuchsklasse WeNa.

Bei der Turngala am 5. Januar  in der EWS-Arena dürfen sich  die Nachwuchsathletinnen erstmals vor einem großen Publikum präsentieren. „Wir treten mit 18 Sportlern im Alter zwischen sieben und siebzehn Jahren auf“, erklärt Trainerin Petra Wachter, „für einige der Jüngeren wird es der erste Auftritt vor so vielen Leuten sein. Entsprechend groß wird die Aufregung sein.“ Die Zuschauer dürfen sich aber beispielsweise auch auf das etablierte Trio Sophie Schreiner, Emely Schmid und Jill Schmid freuen, die in diesem Jahr den dritten Platz bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugendlichen belegten.

Der eigens für die Turngala einstudierte Auftritt steht unter dem Motto „Nebelwald“ und wird  auch Merkmale mit Dschungel-Charakter enthalten. „Dafür haben wir einige Trainingsstunden verwendet“, berichtet Petra Wachter, die auch neue Kostüme überwiegend in Eigenregie angefertigt hat. Bei dem Auftritt werden alle Einheiten gleichzeitig auf der Matte sein und ihre akrobatischen Elemente zeigen. Auch eine große Pyramide werde es geben, verspricht Wachter. Obwohl schon lange und erfolgreich im Geschäft, freut sich auch die Ebersbacher Trainerin auf den Turngala-Auftritt ihrer Athleten. Nicht zuletzt dürften viele Eltern, Verwandte oder Freunde aus Ebersbach im Publikum sitzen.

Wachter bittet ihre Leistungssportlerinnen in der Regel fünf Mal pro Woche zum Training. Trotz des hohen Anspruchs erfreut sich ihre Abteilung ungebrochener Beliebtheit. „Auf diesem Niveau muss man einen langen Atem über Jahre haben und das Umfeld mit Eltern und Schule muss mitmachen“, betont Wachter, die viele Stundenpläne unter einen Hut bringen muss. Wenn sie einen Wunsch frei hätte, wären es bessere Trainingsmöglichkeiten durch größere  Hallenkapazitäten.

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