Es geht um den Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg. Den direkten Weg (über den Verbandsliga-Titel) verpassten die Damen des TSV Untergröningen am Ende nur wegen des schlechteren Spieleverhältnisses gegenüber dem Meister Neckarsulm (+38 zu +41) – ärgerlich. Bei den Kochertälern wird man sich aber eher über das entscheidende Spiel in Neckarsulm ärgern, bei dem Amelie Fischer fehlte. Der Landesverband hatte die Nummer 1 der Untergröninger in seine Auswahl für den Deutschland-Pokal berufen und der TSV musste im wichtigsten Spiel der Saison ohne sie auskommen. Untergröningen verzichtete in Neckarsulm auch auf Nina Feil, die in der Vorbereitung auf das Abitur steckte.

Ostalbrallye in Abtsgmünd Mit dem Gebetbuch durch den Wald

Abtsgmünd

Die Prüfungen zum Abitur laufen derzeit und so steht hinter dem Einsatz der Nummer 2 des TSV Untergröningen ein Fragezeichen, wenn es in der Schulsporthalle Pfarrwiesen in Sindelfingen (Pfarrwiesenallee 1) am Sonntag um den letzten freien Platz in der Oberliga geht.  Der Gastgeber VfL Sindelfingen II rutsche nur wegen des schlechteren Spieleverhältnisses gegenüber dem punktgleichen TSV Herrlingen (beide 14:22 Punkte) in die Relegation. Aus der Badenliga ist der TTV Ettlingen (29:7) dabei, der nur dem bärenstarken TTF Ra­statt (36:0 Punkte, 144:21 Spiele) den Vortritt lassen musste. Selbst in Bestbesetzung dürfte die Relegation eine große Herausforderung für Untergröningen werden. Ein unbekanntes Gefilde ist die Oberliga Baden-Württemberg für die Damen des TSV Untergröningen allerdings nicht: 1987 war der TSV in die Verbandsliga aufgestiegen und hatte es sechs Jahre später über die Oberliga bis in die Regionalliga Süd geschafft. Oberliga-Meister 1993 wurden Claudia Sorg, Corinna Engel, Petra Fuchs-Stegmaier – und Petra Henninger, deren Tochter Laura ist jetzt im Team, wenn es um den Aufstieg in die Oberliga geht.

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