Fußball Sulzbach sucht seine Form

Nach der 0:2-Schlappe beim SV Steinbach will der TSV Sulzbach-Laufen morgen gegen den FSV Waiblingen gewinnen. Ein Sieg ist auch an der Zeit. Die Kochertal-Elf vegetiert sonst weiter im Tabellenkeller der Bezirksliga Rems-Murr dahin.
Nach der 0:2-Schlappe beim SV Steinbach will der TSV Sulzbach-Laufen morgen gegen den FSV Waiblingen gewinnen. Ein Sieg ist auch an der Zeit. Die Kochertal-Elf vegetiert sonst weiter im Tabellenkeller der Bezirksliga Rems-Murr dahin. © Foto: Michael Busse
Sulzbach-Laufen / Michael Busse 08.09.2018

Bezirksligist TSV Sulzbach-Laufen läuft bisher den Zählern hinterher und hat gegen einen direkten Mitkonkurrenten aus Waiblingen am Sonntag eine gute Möglichkeit, um die ersten Saisonpunkte einzufahren.

Das war nichts im Backnanger Vorort, denn mit einer 0:2-Schlappe kehrte die Elf von Sven Bockmayer aus Steinbach zurück. „Wir haben leider da weiter gemacht, wo wir im Heimspiel gegen den TSV Nellmersbach aufgehört haben“, meinte Sulzbachs Abteilungsleiter Daniel Köger. „Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und waren immer einen Schritt zu spät. Und die wenigen Offensivaktionen, die wir hatten, waren meist Einzelaktionen und leicht durchschaubar – und ohne Durchschlagskraft“, so Daniel Köger weiter. Der TSV konnte die gegnerische Defensive zwar gegen Ende der Partie in Bedrängnis bringen, blieb aber stumpf. Auf die Frage, was im Sulzbacher Spiel besser werden muss, hat Köger freilich eine Antwort: „Vieles! Aber auf der Gegenseite ist es wichtig, dass wir jetzt Ruhe bewahren und nicht in Hektik verfallen. Zu den beiden Auftaktpleiten müssen wir uns jetzt nicht noch zusätzlich selber unter Druck setzen. Wir haben bewiesen, dass wir diese Liga bespielen können und daran müssen wir wieder anknüpfen.“ Gegen den FSV Waiblingen dürfte der Anhang des TSV, die gefürchtete Bratwurstkurve, in gewisse Euphorie verfallen, denn es waren damals die Waiblinger, die man in der Relegation zum Aufstieg in die Bezirksliga bezwingen konnte. Im letzten Jahr trennten sich beide Vereine im Kochertal mit einem 2:1-Sieg für den TSV. Simon Jäger und Stephan Munz drehten einen Rückstand.

Bundesliga-Erfahrung

Trainiert wird der FSV Waiblingen von Guiseppe Catizone, der zur Jahrtausendwende unter Ralf Rangnick auch schon Bundesligaspiele für den VfB Stuttgart bestreiten durfte. Die Elf von Catizone trat im ersten Spiel in Kaisersbach an und ging dabei mit wehenden Fahnen 0:4 unter. Vor dem morgigen Vergleich im Kochertal hat der FSV am Donnerstag noch ein Heimspiel gegen den SV Fellbach II gewonnen (2:1). Man wird sehen, ob das für den Rhythmus dienlich oder hinderlich war.

Einen Favoriten auszumachen fällt Daniel Köger schwer, denn „man sollte davon ausgehen, dass zwei verunsicherte Mannschaften aufeinandertreffen. Jedoch wollen wir schauen, dass wir jetzt Punkte sammeln – und zu Hause in der Kocherschlaufe sowieso“. Sollte etwas Zählbares herausspringen, wird sich Sulzbachs Außenverteidiger Jannik Riexinger nicht daran beteiligt haben. Er ist derzeit gesperrt.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel