Badminton Gschwender tanken Motivation

Badminton / HERMANN MANTEL 30.12.2015
Auch auf Bezirksebene zeigen die Gschwender Badminton-Jugendspieler wieder starke Leistungen. Die Erfolge motivieren für die neue Runde. Bei den Mädchen setzte sich Sophie Stoll souverän durch.

Beim ersten Bezirksranglistenturnier des Badminton-Bezirks Nordwürttemberg in Gerlingen stellten die Spielerinnen und Spieler der TSF Gschwend ihr Können eindrucksvoll unter Beweis. Am Samstag waren die Altersklassen U11 bis U15 am Start. Sina Mangold war mit sieben Jahren das Gschwender "Küken" und sollte vom Alter her eigentlich noch in der U9 spielen. Sie hatte in Gerlingen ganz enge Partien und belegte einen starken dritten Platz in der Altersklasse U11.

Bei den U11er Jungs zeigte Marc Zandor eine überragende Leistung und erreichte durch seine sichere Spielweise einen starken vierten Platz. Henrik Stoll konnte sein erstes Spiel für sich entscheiden, verlor dann aber an Konzentration und belegte letztlich Platz acht. Philipp Stranski war in seiner ersten Partie noch nicht ganz bei der Sache und musste dieses abgeben. In der Folge konnte er jedoch alle Spiele für sich entscheiden und landete schließlich auf Platz 9. Leon Schneider merkte man noch auf Grund mangelnder Spielerfahrung seine Aufregung deutlich an, was sich aber von Spiel zu Spiel legen sollte. Er erreichte schließlich Platz 13. In der Altersklasse U13 Mädchen belegte Sandra Schock den sechsten Platz. Immer wieder gelangen ihr schöne Spielzüge - leider wurden diese aber nicht dauerhaft durchgeführt.

Sophia Stoll (U15) startete überlegen ins Turnier und ließ ihren Gegnerinnen nicht den Hauch einer Chance. Souverän marschierte sie bis ins Finale, wo sie einen starken Schlagabtausch mit Sude Habibouglu lieferte. Nach einem anstrengenden Dreisatzmatch (21:16, 20:22, 22:20) konnte sie sich aber verdient durchsetzen und wurde somit Erste.

Sonntags gingen Michelle Albrecht (U17) und Caroline Dreier (U19) für die Turn- und Sportfreunde an den Start. Michelle Albrecht sorgte hier für eine Überraschung. Sie kämpfte sich von Spiel zu Spiel, konnte sich hierbei immer ganz knapp durchsetzen und stand dann letztlich unerwartet, aber verdient, im Finale, wo sie dann aber an ihre Leistungsgrenze kam. Ihr zweiter Platz ist dennoch hervorragend.

Carolin Dreier starte mit einem starken ersten Spiel in die Runde. Geschwächt durch ein klasse gespieltes Viertelfinale (Dreisatzsieg), verlor sie ihr Halbfinalspiel gegen Maruthi Tangarasa aus Esslingen. Auch im "Kleinen Finale" musste sich Carolin geschlagen geben und landete somit auf Rang 4. Nun ist erstmal Winterpause angesagt.