Volleyball Frickenhofen verliert das nächste Auswärtsspiel

Alles Strecken hilft nichts: In Esslingen geht der SVF leer aus. Gegen Ludwigsburg (Bild) kassiert Frickenhofen zu Hause einen Dämpfer. In Kornwestheim folgt die nächste Niederlage. Zum nächsten Heimspiel am 17. November kommt der SV Fellbach 2.
Alles Strecken hilft nichts: In Esslingen geht der SVF leer aus. Gegen Ludwigsburg (Bild) kassiert Frickenhofen zu Hause einen Dämpfer. In Kornwestheim folgt die nächste Niederlage. Zum nächsten Heimspiel am 17. November kommt der SV Fellbach 2. © Foto: Mathias Welz
Kornwestheim / Michaela Maile 09.11.2018
Auch beim SV Salamander Kornwestheim geht die erste Damenmannschaft in der Bezirksliga Ost leer aus. Als nächstes stehen zwei Pokalspiele an.

Am vergangenen Sonntag gastierte die erste Garnitur der Volleyballdamen des SV Frickenhofen beim bis dato ungeschlage­nen SV Salamander Kornwestheim. Der Gastgeber war vergangene Saison Tabellensechster der Bezirksliga Nord und präsentierte sich gleich zu Beginn vor allem über die Mittelblockposition als sehr angriffslustig. Frickenhofen fand zunächst weder im Block noch in der Abwehr ein Gegenmittel. So sah sich der SV Frickenhofen kurzerhand mit einem Rückstand von sechs Punkten konfrontiert.

Nach und nach fanden die Gäste besser ins Spiel und konnten mit dem eigenen Aufschlag- und Angriffsspiel Punkte erzielen. Nach einer eigentlich komfor­tablen Vier-Punkte-Führung musste Trainer Prechelt beim Spielstand 23:23 zur zweiten Auszeit greifen. Leider führte diese nicht zum erhofften Ergebnis und ein direkter Annahme- und Zuspielfehler besiegelte den 23:25-Satzverlust. Etwas frustriert, den ersten Satz nicht mit nach Hause genommen zu haben, startete Frickenhofen in den zweiten Durchgang. Nicht überraschend bescherte eine kleine Aufschlagserie dem Gastgeber eine 4:0-Führung. Frickenhofen konnte den Rückstand zwar schnell wieder mit vier direkten Punkten kompensieren, musste allerdings kurze Zeit später beim Spielstand von 6:12 zur ersten Auszeit greifen.

Abwehrstarker Gegner

Im weiteren Spielverlauf wechselten sich hektische Aktionen mit leichten Eigenfehlern ab. Die Heimmannschaft zeigte sich sehr abwehrstark und ließ kaum Angriffspunkte der Gästespielerinnen zu. Verdient musste der Satz mit lediglich zwölf erzielten Punkten an Kornwestheim abgegeben werden.

Im dritten Satz schien dann der Knoten geplatzt zu sein: Angetrieben von den mitgereisten Fans, zeigte Frickenhofen gleich zu Beginn eine gute Mannschaftsleistung und ging durch eine starke Aufschlagserie von Viola Bauer mit 10:3 in Führung. Der Vorsprung wurde in der Folgezeit kontinuierlich bis zum 25:15-Satzgewinn ausgebaut.

Leider konnte dieser Aufwind im drauffolgenden vierten Satz nicht mitgenommen werden. War der Beginn noch recht ausgeglichen, ließ der Gastgeber spätestens beim Spielstand von 11:17 keine Zweifel mehr aufkommen, das Spiel für sich entscheiden zu wollen. Frickenhofen versuchte vergeblich dagegenzuhalten. In keinem Element konnten die Gäste zu diesem Zeitpunkt mehr überzeugen und so musste der spiel­entscheidende Satz erneut sehr deutlich mit 15:25 Punkten verloren gegeben werden.

Nun gilt es, die vergangenen Spiele schnellstmöglich aus den Köpfen zu streichen, um mit neuem Elan und alter Stärke anzugreifen. Die erste Möglichkeit dazu bietet sich den Damen bereits heute. In der zweiten Runde des Bezirkspokals trifft der SVF hier auf den TSV Herbrechtingen. Beim A-Ligisten hofft man, in die nächste Runde einziehen zu können. Gespielt wird in der Bibrishalle in Herbrechtingen. Den dritten Auftritt vor heimischer Kulisse gibt es dann nur drei Tage später.

Montag kommt Nürtingen

In der zweiten Runde des Verbandspokals treffen die Damen um Trainer Frank Prechelt am kommenden Montag in der heimischen Mehrzweckhalle auf die SG TG Nürtingen/TSV Wernau. Gegen den aktuell Tabellenzweiten der Landesliga Süd will man sich natürlich ordentlich präsentieren. Über die Unterstützung der Fans freuen sich die Damen des SVF dabei sehr. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

SV Frickenhofen:

Viola Bauer, Lena Ebner, Marion Gückelhorn, Lea Haas, Jule Kämmerling, Cindy Malbrich, Michaela Maile, Jenny Rosner und Sarah Rosner, Trainer: Frank Prechelt

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