Basketball Flyers beim Abstiegskandidaten Emmendingen

Eingekeilt zwischen zwei Haiterbachern schirmt der Haller Jozef la Rosa den Ball ab. Von hinten schaut der Haller Coach Sova Taletovic zu.
Eingekeilt zwischen zwei Haiterbachern schirmt der Haller Jozef la Rosa den Ball ab. Von hinten schaut der Haller Coach Sova Taletovic zu. © Foto: Guido Seyerle/Archiv
Schwäbisch Hall/Emmendingen / DIETER WALZ 12.12.2014
Zum letzten Auswärtsspiel der Vorrunde in der Regionalliga II fahren die Haller zum Aufsteiger am Sonntag nach Emmendingen. Die Schwarzwälder sind als 13. der Tabelle stark abstiegsgefährdet.

Wie schwer sich Aufsteiger in der Regionalliga II tun, zeigt ein Blick auf die aktuelle Tabelle. Zwei Spieltage vor Ende der Vorrunde belegen mit Derendingen, Emmendingen und Marbach gleich alle drei Neulinge die Abstiegsränge. Dem Emmendinger Abteilungsleiter Gabriel Witt schwante bereits beim Start ins Liga-Abenteuer nichts Gutes, indem er lediglich den Klassenerhalt als Marschroute ausgab.

Der TBE meisterte in Folge zwei Aufstiege. Und obwohl man sich mit den beiden ehemaligen Ex-Göttingern Pascal Heinrichs und Igor Samsonov die Dienste zweier ehemaliger Regionalligaspieler sicherte, scheint das Ende der Fahnenstange vorerst erreicht zu sein. Da half bisher auch wenig, dass gerade Heinrichs in der Scorerliste bei durchschnittlich 15,3 Zählern den 11. Platz belegt.

Trotzdem: Das Team von Trainer Nico Meyer geht mit Mut und der Einstellung ins Spiel, "dem Tabellenzweiten hartnäckig Paroli zu bieten".

Bei den Hallern ist längst alles auf das Weihnachtsspiel am 20. Dezember daheim gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Karlsruhe fokussiert. Für Sova Taletovic und seinem Team wird es deshalb vorrangig darauf ankommen, erst einmal volle Konzentration auf die Aufgabe am Sonntag (Beginn 15.30 Goethehalle, Emmendingen) zu lenken und damit der Favoritenrolle gerecht zu werden. Dabei kommen dem Haller Chefcoach weiterhin seine Personalsorgen in die Quere. So ist Ralph Idler nach wie vor außer Gefecht. Andrej Macek musste sich in dieser Woche einer Zahn-OP unterziehen. Würde auch er ausfallen, so wäre dies eine mittlere Katastrophe. Nur ungern erinnert man sich nämlich an die bisher einzige Niederlage, und zwar gegen Remseck, seinerzeit ebenfalls nur ein Kellerkind. Gefehlt hatte damals, wie könnte es anders sein, Aufbauspieler Macek.

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